Girls’ Day am 28. März 2019

Auch in diesem Jahr findet wieder der Girls’ Day, ein Mädchen-Zukunftstag, in den Räumen der Außenstelle Eppelheim statt. Hier haben Schülerinnen der Klassenstufe 10 bis 12 die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Informationen über ein technisch duales MINT-Studium zu sammeln. Durch unterschiedliche Versuche und Vorführungen wird den Schülerinnen der Ingenieursberuf nähergebracht. Das Angebot am 28. März beginnt um 10 Uhr, beinhaltet ein Mittagessen in der Mensa, und endet gegen 15 Uhr. Die Anmeldung findet online statt.

CURE lädt ein zum Roll-Out ihres elektronischen Rennwagens CM-18e

Am 15.06.2018 präsentiert CURE, das Formula Student Team der DHBW Mannheim, den CM-18e, ihren neuen elektrischen Rennwagen. Mit diesem wird das Team 2018 an der Formula Student in Italien und Österreich teilnehmen.

Zu der feierlichen Enthüllung des Rennwagens lädt das CURE-Team am 15.06.2018 ab 15 Uhr in das Audimax der DHBW Mannheim ein. Im Anschluss wird ein Einblick in die Konstruktion und Fertigung gewährt und es besteht die Möglichkeit das Team kennenzulernen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Um hierfür die Planung etwas zu erleichtern, bittet das Team um eine formlose Anmeldung unter contact@curemannheim.de (Bitte mit Angabe der Personenzahl).

GirlsDay: Der Mädchen-Zukunftstag

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg öffnete neugierigen, jungen Mädchen am 26. April zum dritten Mal in Folge die Türen, um technische Studiengänge hautnah erleben zu können. Diese Veranstaltung auf dem Campus Eppelheim wurde von dem Gleichstellungsteam der DHBW Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Lilit Mkrtchyan mit dem Ziel des Schülerinnenrecruitings für MINT Studiengänge organisiert.

Die Workshops unter den Themen “Plexiglas – Laser: Wie kann ich ein Teil in Plexiglas herstellen?” und “Versuche mit Industrierobotern: Wie steuere ich einen Roboter?” weckten in den jungen Mädchen großes Interesse. Auch die vorhergehende Campuserkundung und die Schnuppervorlesung im Bereich der Mechatronik hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Vorträgen der Dozenten präsentierte sich auch die Studierendenschaft mit ihrem Projekt “CURE”. Die anschließende Mittagspause wurde gemeinsam mit Studentinnen und Studenten in der Mensa verbracht und keine Möglichkeit ausgelassen, Fragen bezüglich des Technikstudiums und des Studienalltags an der DHBW zu stellen. Es folgte auch die Gelegenheit die Professorinnen in den Vorträgen  “Das Verhalten realer Stoffe – Warum wird Cola kalt?” von Frau Prof. A. Dunz, “Erneuerbare Energien” von Frau Schorer und “Über Konstruktion und virtuelle Produktentwicklung” von Frau Prof. Dr. L. Mkrtchyan näher kennenzulernen.

Hannover Messe – die weltweit größte Industriemesse

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg präsentiert sich und ihre aktuellen Projekte auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April. Am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg werden fortschrittliche Projekte aus den Bereichen Automotive, Mobilität und künstliche Intelligenz vorgestellt. Die Konzepte zeigen die Praxisnähe und Industrieorientierung des dualen Studiums auf. Gleich mit zwei Forschungsschwerpunkten präsentiert sich die DHBW in diesem Jahr: Automotive und Mobilität.

Als aktuelles Studienprojekt wird der Aufbau eines Motors mit elektromagnetischem Ventiltrieb vorgeführt, welcher ohne Nockenwellen auskommt. Über Elektromagnete und Kipphebel wird das Ein- und Auslassventil kontrolliert. Somit können durch die vollvariable Ansteuerung des Ventilbetriebes bessere Wirkungsgrade im Teillastbetrieb erreicht werden.

Die Mikrowellenzündung dient als Vorzeigeprojekt der Transferforschung für ein innovatives Zündsystem für Verbrennungsmotoren. Der Innovationscampus Empfingen ermöglicht der DHBW die Nutzung modernster Forschungseinrichtungen. So kann durch die dort angesiedelte MWI AG als Forschungspartner diese Mikrowellenzündung das erste Mal weltweit einen Versuchsmotor auf dem Prüfstand betreiben. Dieser wird erstmals auf der Hannover Messe präsentiert.

Die Studienakademie Mosbach stellt als Projekt der schwarmbasierten künstlichen Intelligenz die Kilobots vor. Diese können durch Infrarotsensoren miteinander kommunizieren,, wobei jeder Kilobot für sich nur die jeweils nächsten Kilobots wahrnimmt. Auf diese Weise werden unter anderem die Abstände zueinander eingeschätzt. Drehen und Bewegen können diese sich über Vibratoren. Ziel ist es kostensparend Schwärme von 10 bis 1000 Einheiten aufzubauen, um neue Algorithmen zur Kommunikation und Organisation der Schwärme zu entwickeln. So sollen zukünftig intelligente Verkehrssysteme basierend auf Schwarmintelligenz erforscht werden. Schon heute dient die Simulation von Schwarmverhalten zur Stauvermeidung oder Emissionsreduzierung durch intelligente Verkehrsflüsse.

DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion

Am 8. März trafen sich im Audimax der DHBW Mannheim Unternehmer unterschiedlichster Firmen, um an einer Reihe von Fachvorträgen zur Digitalisierung in der Produktion teilzunehmen.
Dieses Thema wird in verschiedenen Bereichen immer aktueller, doch sind längst nicht alle Möglichkeiten bekannt, Digitalisierung einzusetzen. Wie lauten die Ansätze und Methoden? Das ist die Frage, die auf der Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim im Vordergrund stand.

Bereits in der Begrüßung durch Dr. Thilo Schenk von der IHK Rhein-Neckar und Professor Dr. Volker Schulz, Prodekan der Fakultät Technik, wurde deutlich, wie wichtig die Kooperation von Unternehmen zur Verbreitung von Know-how ist. Mirjana Radonjic-Simic von der DHBW Mannheim stellte anschließend in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Ebenen vor, auf denen die Digitalisierung ansetzen kann. Für den betriebswirtschaftlichen Nutzen sei es nötig, das Geschäftsmodell in den Bereichen des Produkts, der Wertschöpfungskette und den Vergütungsmodellen durch unterschiedliche Technologien auf eine neue Stufe zu bringen. Beispielsweise müssen Maschinen und Software wie Word nicht mehr gekauft werden, sondern können sie auch geleast werden. Die Daten, die durch eine Cloud vermittelt werden, seien die neue Entscheidungsbasis für nötige Serviceleistungen und neue Produkte auf Basis von Daten. Neben Innovationen spiele auch der Wandel der Denkweise eine wichtige Rolle, denn das, was wir aktuell in dem Begriff der Digitalisierung sehen, ist laut Mirjana Radonjic-Simic nur die Spitze des Eisberges.

Simon Stelgens, Geschäftsführer der s-quadrat konzepte GmbH, beleuchtete die Digitalisierung in der handwerklichen Möbelproduktion. Zur Beantwortung der Frage, warum Digitalisierung im Handwerk für sie der richtige Weg sei, verdeutlichte er, dass die Wertschöpfung nicht im Handwerk, sondern in dem Produkt oder der Dienstleistung zu sehen sei. Digitalisierung ist laut dem Schreinermeister nicht nur während dem Kundenkontakt, sondern auch davor und danach einzusetzen. Diese starte mit Mund-zu-Mund-Propaganda und der Webseite, mit der sie sich darstellen. Es folgt Customer-Relationship-Management (CRM) und die Präsentation im Kundengespräch mit Hilfe von 3D-Daten. Gleichzeitig würden aus dem Bild der Präsentation Daten, wie das Material und der Lieferant, definiert und so sähe sich schon während dem Gespräch die Konstruktion als erledigt. Nachfolgend sei die Einkaufssteuerung als neue Möglichkeit der Kommunikation in der Produktion ein Ansatz für die analoge Digitalisierung. Das Ziel Simon Stelgens ist es, in zwei Jahren das Handwerk im Handwerk abzuschalten und nur für Serviceleistungen, wie der Montage, Mitarbeiter zu benötigen.

Im Vortrag von Torsten Kairies, Director of Production and Toolshop der C. Josef Lamy GmbH, stand LAMYs Digitalisierungsansatz zur Steigerung der Produktivität im Focus. Durch Industrie 4.0. sollen in diesem Unternehmen die alten Maschinen so angezapft werden, sodass die Qualität weiterhin erhalten bleiben könne. Lean Management dient LAMY durch kontinuierliche Verbesserung, Vermeidung von Verschwendung, flache Hierarchien und eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Kapital als Wegbereiter für die Digitalisierung. Er schloss mit der Aussage: „Auch im digitalen Zeitalter kann man mit analogen Produkten erfolgreich sein.“

Als letzter Redner sprach Mario Herrmann, Geschäftsführer der MM-Automation GmbH, über seinen Ansatz, Industrie 4.0 zu realisieren. MM steht in seinem Unternehmen für Mensch und Maschine in der Automatisierungstechnik. Durch Simulationen können sie mit virtuellen Inbetriebnahmen Risiken minimieren. Es entstehen dadurch Vorteile, wie zum Beispiel die Ermöglichung der Arbeit von Zuhause, kleinere Zeitfenster, bereits programmierte und abgestimmte Maschinen und Geldersparnisse bis zu 1,3 Millionen Euro. Es sei möglich, bereits während der Produktion Anlagen zu verbessern. In seinem Vortrag forderte der Gründer von MM-Automation auf, neues Bewusstsein für Digitalisierung zu schaffen.

Anschließend wurde die Möglichkeit genutzt, in einem gemütlichen Get-together in Austausch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und eigenes Wissen zu verbreiten.

Die Vortragsfolien finden Sie auf der Website der IHK Rhein-Neckar.

Dr. Thilo Schenk und Professor Dr. Volker Schulz

Mirjana Radonjic-Simic, DHBW Mannheim

Simon Stelgens, s-quadrat konzepte GmbH

 

 

 

 

 

 

 

Torsten Kairies, C. Josef Lamy GmbH

Mario Herrmann, MM-Automation GmbH

Get-together

DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion

Am Donnerstag, den 8. März 2018 findet von 16 bis 19 Uhr die Informationsveranstaltung “DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion” statt.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugend forscht lockt erneut viele junge, wissenschaftsinteressierte Schülerinnen und Schüler an

Am 21. und 22. Februar stellten rund 90 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs “Jugend forscht” ihre 44 Arbeiten in den Fachgebieten der Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik der Jury vor. Neben spannenden Themen, wie Transitmethoden im Klassenzimmer und eine Diffusions-Nebelkammer zur Erforschung radioaktiver Strahlung, waren auch alltagsnahe Forschungsarbeiten vertreten, wie ein Ostereierbemalroboter oder selbst gemachte Lippenstifte.

Insgesamt konnten schließlich zehn der 44 Arbeiten von “Jugend forscht” und “Schüler experimentieren” die Jury, welche aus Lehrern, Professoren der Hochschule und Unternehmensvertretern bestand, überzeugen.

Bald dürfen diese zehn glücklichen Gewinner auch auf dem Landeswettbewerb in Stuttgart ihre vielfältigen, orginellen Projekte vorstellen.

“Jedes Mal sind wir aufs Neue überrascht und sehr beeindruckt, welche Themen die Schülerinnen und Schüler aufgreifen, welche Fragen sie sich stellen und wie sie zu schlüssigen Ergebnissen kommen.”
– Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Prorektor der DHBW Mannheim

MINT-Coaching-Workshop 2016

Am 29.11.2016 findet am Standort Eppelheim der DHBW Mannheim in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr der “MINT-Coaching-Workshop 2016” unter der Leitung von Frau Holch statt. Der Workshop wird interaktiv gestaltet sein und behandelt Themen wie die “Steigerung des Durchsetzungsvermögens der Studentinnen durch Grenzen setzen” sowie die “Erhöhung der Chancen für Frauen in männderdominierten Berufsfeldern durch Erkenntnisse der Soziolinguistik”.

Herzlich willkommen bei dem Workshop sind alle Studierenden der DHBW Mannheim, aber auch jeder Interessierte. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen ist allerdings eine formlose Anmeldung unter viktoria.franke@dhbw-mannheim.de mit dem Betreff “Anmeldung MINT-Workshop” bis spätestens zum 20.11.2016 erforderlich.

DHBW4Kids – Welche Rechte haben Kinder?

Kinder haben es nicht leicht. Morgens in der Schule sollen sie still sein und aufpassen. Nachmittags müssen sie ihre Hausaufgaben machen und ihr Zimmer aufräumen. Und wenn es dann abends am schönsten ist, heißt es, ab ins Bett. Aber haben Kinder eigentlich auch Rechte? Was können Kinder erwarten, von Eltern, Schulen, anderen Kindern und dem Staat? Gibt es ein Grundrecht auf Quatschmachen und Herumtoben? Dürfen Kinder auch selbst Gesetze machen und, wenn ja, wie geht das? Auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kinderrechte geht es bei der Veranstaltung DHBW4Kids am 24. August von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr .

Hendrik Jacobsen, Professor für Steuerrecht an der DHBW Mannheim, lädt alle interessierten Jungstudentinnen- und -studenten ein mit Ihm zu diskutieren, welche Rechte man als Kind hat, ob man selbst Gesetze ändern kann oder einen neuen Fußball- oder Spielplatz im eigenen Stadtteil durchsetzen kann.

Besonders angesprochen, sollten sich Jugendliche im Alter zwischen 6 und 12 Jahren fühlen. Wir bitten alle, die teilnehmen möchten, sich per E-Mail an kids@dhbw-mannheim.de anzumelden. Bei der Anmeldung bitte den Vor-, Nachnamen, das Alter und eine Telefonnumer eines Erziehungsberechtigten, welcher während der Zeit von DHBW4Kids erreichbar ist, angeben.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24. August 2016, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr auf dem Campus Coblitzallee der DHBW Mannheim statt und ist kostenlos.

Mehr Infos gibt es hier.

 

Girls`Day 2016 an der DHBW Mannheim

Intensive Wissensvermittlung von regenerativen Energien und Automatisierung

Sechs technikbegeisterte Schülerinnen konnten im Rahmen des Girls`Day 2016, am 28.04.2016, Campusluft schnuppern. Die Schülerinnen teilten sich in zwei Gruppen auf. Vier Mädchen besuchten den Campus der DHBW Mannheim in Eppelheim, zwei fanden sich am Campus in Mannheim ein. An beiden Orten bekamen die Schülerinnen einen Rundgang über den Campus und wurden durch die Bibliothek und die Labore geführt. In den Laboren konnten die Mädchen selbst experimentieren, was den Schülerinnen sichtbar viel Spaß bereitete.

In Eppelheim stand das Thema “Automatisierung” im Vordergrund. Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Voits, Studiengangsleiter Mechatronik, über Mädchen und MINT zeigte Laborleiter Fred Ackermann den Mädchen wie man eine Bonbondose mit einem PC schließt. Die Mädchen durften das Transportband anschließend selbst programmieren. Ein weiterer Höhepunkt war die Steuerung eines Roboters, mit dem ein Parcours nachgefahren werden musste.

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Laboringenieur Anselmo Gómez erklärt anhand von Beispielen die zukünftige Energieversorgung.

In Mannheim veranschaulichte Alexandra Weber, Akademische Mitarbeiterin im Studiengang Maschinenbau, in Zusammenarbeit mit den Laboringenieuren Christoph Höfer und Anselmo Gómez den Mädchen die Energieversorgung der Zukunft. Dabei konnten die beiden Schülerinnen selbständig Brennstoffzellenversuche durchführen und ein kleines Auto fahren lassen.

Im Maschinenbaulabor testeten die Mädchen mit Laboringenieur Florian Craß, welche Getränkedose am meisten Druck aushält. Nach einem Vortrag von Frau Prof. Möhring zur Funktionalität einer elektrischen Cocktailmaschine hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, mit Hilfe von Laboringenieur Rudolf Vogel, sich selbst alkoholfreie Cocktails aus einer Cocktailmaschinen, die Studierende der DHBW Mannheim im Rahmen einer Studienarbeit konstruiert haben, zu mischen. Bei der abschließenden Fragerunde zeigten die Mädchen großes Interesse an einem Studium an der DHBW und waren sehr von den Unterschieden eines dualen Studiums im Vergleich zu einem klassischen Studium fasziniert.