E-Gokart: Neues E-Mobilitätsprojekt für Studierende

In nur fünf Monaten haben es Florian Müller und Stephan Groß geschafft, ein E-Gokart zu entwickeln, zu konstruieren und zu bauen. Bereits am 25. Oktober konnte diese Alternative zum E-Bike für mobilitätseingeschränkte Menschen von Schüler*innen im Technoseum getestet werden.  Konzept,  Projekt und die Kostrukteure Florian Müler und Stephan Groß stellen wir Ihnen hier vor.

 

Team CURE qualifiziert sich für die FS East Driverless und die FS Austria

Der große Tag stand bevor! Am Freitag, den 05.02. fand für die Mitglieder von CURE der Registration Quiztag für die Formula Student Events statt. Aufgrund von Corona lief das Event jedoch ein wenig anders ab als gewohnt. Statt der gewohnten 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, werden dieses Jahr nur 22 zugelassen.

Dennoch glänzte das Team an diesem Tag. Neben Fragen zur Mechanik, BWL und Elektronik mussten die Teammitglieder ihr Allgemeinwissen unter Beweis stellen, welches sie größtenteils mit Bravur meisterten. Dadurch haben sie sich nicht nur für die FS Austria, sondern auch für die FS East Driverless registrieren können. Für letzteres wurde sogar das beste Quizergebnis aller Teams erreicht.

Auch das Quiz für die FS Germany lief für das Team ziemlich gut. Aufgrund von Serverproblemen bei anderen Teams wurde es jedoch wiederholt und das Team befindet sich nun leider auf Warteplatz 6. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei FSG mit Platz 28 von oben um das mit Abstand beste FSG Qualifikationsergebnis in der Geschichte von CURE.

Daumen drücken heißt nun am:

  • 25. – 29.07.: Formula Student Austria (Spielberg/Red-Bull-Ring): registriert als Teilnehmende! Wettbewerb „Formula Student Electric“.
  • 03. – 08.08.: Formula Student East (Ungarn, Zalaegerszeg): registriert als Teilnehmende! Wettbewerb „Formula Student Driverless“.
  • 16. – 22.08.: Formula Student Germany (Hockenheim) (Warteplatz 6: 22 Teams dürfen teilnehmen). Wettbewerb „Formula Student Electric“.

Weitere Informationen zu dieser tollen Leistung finden Sie hier.

 

Online Businesslunch: Agil mit Wasserstoff

In unserem virtuellen Businesslunch können sich die Teilnehmer an vier Tagen über Forschungsaktivitäten und Kooperationsmöglichkeiten der Kompetenzzentren – Schwerpunkt Brennstoffzellen/Elektromobilität und additive Fertigung/3-D-Druck – der DHBW Mannheim und Mosbach informieren.

Zur Anmeldung

  • 13. April: 3-D im Labor
  • 14. April: Miniaturwunderland Industrie 4.0
  • 15. April: Mobil mit Wasserstoff
  • 16. April: Swarm-Lab für clevere Logistig

3D-Druck von Industrie-Metallen – Zuwachs im Forschungslabor

Das additive Forschungslabor hat Zuwachs bekommen: Seit Januar ist der neue Metal X von Markforged an der DHBW Mannheim in Betrieb. Damit können reele Bauteile aus Metall für die industrielle Verwendung hergestellt werden, u. a. für die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Robotik, Automotive, Luftfahrt oder Medizintechnik.

Um herauszufinden, wofür solch ein System noch eingesetzt werden und in der Forschung und der Lehre angewendet werden kann, schauen Sie hier vorbei.

Spiegel Sonderausgabe: Prof. Dr. Schmitz im Interview

In der aktuellen Spiegelsonderausgabe „Starkes Land Baden-Württemberg: Saubere Energie aus der Zelle“ erläutert Prof. Dr. Sven Schmitz, Studiengangsleiter Mechatronik, im Interview mit Spiegelreporter Fabian Busch, die Zukunft und den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger. Zur Spiegel Sonderausgabe

DHBW auf der Meet & Code in Mannheim

Digitale Welten, virtuelle Realität, künstliche Intelligenz, Roboter: Auf der Meet and Code am 25.10.2020 im Technoseum präsentierte sich die DHBW mit den Projekten, Cure, Tigers und dem E-Gokart.

Das neueste Projekt: Der E-Gokart

Prof. Dr. Schulz im Cure Rennwagen

Die TIGERs bauen auf

Studiengang Integrated Engineering – Online-Informationsveranstaltung für Studieninteressierte

Der interdisziplinäre Studiengang Integrated Engineering ist die Antwort der DHBW Mannheim auf digitale Entwicklungen und Geschäftsmodelle in Unternehmen und trägt dem zunehmenden Einfluss der Digitalisierung und Systemvernetzung auf technische und organisatorische Prozesse Rechnung. Für die Erfüllung der zahlreichen spannenden Aufgaben in Hinblick auf Industrie 4.0 vermittelt er unseren Studierenden neben faktischem Wissen auch alle relevanten persönlichen, sozialen und führungsorientierten Kompetenzen.

Bei der Online-Infoveranstaltung erfahren Sie alles, was Sie über den Studiengang Integrated Engineering und dessen Studienrichtungen wissen müssen. Weitere Informationen finden Sie hier.

DHBW forscht: Online-Fachtagung mit über 145 Teilnehmer*innen

Der Umstieg von fossiler auf regenerative Energieerzeugung ist das Energiethema Nummer eins. Die größte Hürde ist dabei die Speicherung von Energie, weshalb Wasserstoff als chemischer Energieträger zunehmend im Fokus steht. Er kann mittels Strom aus Wasser oder Methan gewonnen, einfach gespeichert und transportiert werden und ist lange lagerfähig. Außerdem lässt er sich mit Hilfe von Brennstoffzellen ideal als Kraftstoff oder Speichermedium für Pkw, Busse, Lkw und auch Schiffe nutzen.

Metropolregion wird zur Modellregion für Wasserstoff

Bei der Fachtagung „Wasserstoff – Energieträger der Zukunft?“ der DHBW Mannheim mit der IHK Rhein-Neckar Mitte Juli wurden aktuelle Entwicklungen rund um den Wasserstoff skizziert. Es wurden reale Zahlen zu Energiebedarf und Nachhaltigkeit geliefert sowie Nutzungsbeispiele von Experten gegeben, die seit Jahren in diesem Bereich tätig sind. Nach einer Begrüßung durch den IHK-Technologiecoach Herrn Dr. Thilo Schenk, stellte Herr Bernd Kappenstein, Fachbereichsleiter Energie & Mobilität bei der MRN GmbH, die Wasserstoff-Aktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar und deren Ausbau zur Modellregion für Wasserstoff vor. Mehr als 100 Millionen Euro sollen in H2-Tankstellen, H2-Produktion, H2-Transport und entsprechende (Nutz)Fahrzeuge investiert und damit ein wesentlicher Beitrag zu nachhaltigem Klimaschutz und Wirtschaftswachstum geleistet werden.

Nur ein Hype? Nein!

Danach richtete Prof. Dr. Volker Schulz, Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim, das Wort an die über 145 Teilnehmenden und bekräftigte, dass es sich bei der aktuellen Diskussion um eine grüne Wasserstoffwirtschaft nicht nur um einen Hype handelt: „In der Chemischen Industrie ist H2 als Rohstoff schon sehr weit verbreitet: der Umgang mit und der Transport von Wasserstoff sind bekannt. Jetzt gilt es, noch mehr grünen, also nachhaltigen und fast CO2-freien Wasserstoff mittels Wind- und Solarenergie oder Elektrolyse zu gewinnen, wofür niedrigere Marktpreise nötig sind. Momentan liegt deren Anteil an der H2-Produktion bei unter 5%, steigt aber bereits. 2030 könnte grüner Wasserstoff insbesondere im Schwerlastverkehr auf dem gleichen Preisniveau sein wie fossiler Kraftstoff.“

Wasserstoff als Kombilösung mit Solarenergie und Windkraft 

An Strom für die Wasserstoff-Herstellung fehle es in Deutschland nicht – Deutschland sei seit langem Stromexporteur – und auch der Anteil aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Sonne sei kontinuierlich am Steigen, so berichtete Dr. René van Doorn von der Audi-Tochter PSW automotive engineering GmbH, der sich seit über 25 Jahren intensiv mit den Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen beschäftigt. Nicht alle Regionen hätten ideale Voraussetzungen für regenerativen Strom, sonnenschwache Tage müssten ebenso bedacht werden wie Flauten. Daher sei die Frage nach der Speicherung besonders wichtig, deren Kapazitäten momentan aber nur bei 3 Wochen lägen. „Wenn Deutschland im Jahr 2050 klimaneutral sein möchte und der komplette Energiebedarf über Sonne und Wind abgedeckt werden müsste, bräuchten wir 125 % mehr Strom als heute. Wir haben aktuell knapp 30.000 Windräder, bräuchten aber 46.380 bis 156.000 zusätzliche. Wasserstoff als Energieträger ist sicher, lässt sich unbegrenzt herstellen sowie verbrauchen und kann so ideal zum Puffern von Schwankungen in regenerativen Stromquellen eingesetzt werden. Zur Speicherung könnten z. B. Erdgasspeicher genutzt werden“, so van Doorn, der sich bei seinen Berechnungen auf den landgebundenen Verkehr fokussierte. Wasserstoff allein sei nicht der Allheilbringer, aber in Kombination mit Solarenergie und Windkraft könne er für Klimaneutralität und geopolitische Energieunabhängigkeit sorgen.

Hoffnungsträger Nutzfahrzeug

Auf dem Weg zur Klimaneutralität setzt auch der Cluster Brennstoffzelle BW auf die Schlüsseltechnologien Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Elektrifizierung der Verkehrsantriebe. Anhand einiger Studien der e-mobil BW präsentierte Dr. Manuel C. Schaloske die Entwicklung der Nutzfahrzeuge zu einer ökonomischen Alternative: Wasserstoffbetriebene Nullemissionsnutzfahrzeuge könnten ein Drittel der Gesamtemissionen im Verkehr reduzieren. Und das lohne sich trotz höherem CO2-Verbrauch in der Herstellungsphase, denn dieser sei bei einer Lkw-Laufleistung von knapp 1 Mio. km ab 50.000 km ausgeglichen. Dafür seien jedoch mehr H2-Tankstellen notwendig – aktuell sind europaweit knapp 135 in Betrieb und 44 in Realisierung – ebenso wie spezelle Nutzfahrzeuge. Derzeit werden in diversen Forschungsprojekten erste Prototypen und Kleinserien auf der Straße getestet und es gibt Ankündigungen zur Fertigung größerer Stückzahlen.

 

Blick ins Labor

Umrandet wurde die Fachtagung von einem virtuellen Rundgang durch das Wasserstoff- und Brennstoffzellenlabor am Standort Eppelheim der DHBW Mannheim, bei dem Prof. Dr.-Ing. Sven Schmitz die Aktivitäten des Forschungsclusters Elektrochemie (ELCH) und die Funktionsweise der Brennstoffzelle vorstellte. Bereits seit mehreren Jahren wird in Eppelheim an dem Themenfeld Wasserstoff geforscht und neueste Erkenntnisse für Lehre und Wirtschaft nutzbar gemacht.

Die kostenfreie Fachtagung fand in der Reihe „DHBW Mannheim forscht“ im Rahmen des Hochschulkooperationsprogramms der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim mit der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar statt. Die nächste Präsenzveranstaltung zum Thema Wasserstoff ist für den 4. Februar 2021 an der DHBW Mannheim geplant.

DHBW forscht: Wasserstoff-Energieträger der Zukunft?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „POTENZIALE – Wirtschaft trifft Wissenschaft“ findet am 16. Juli 2020 von 10.45 bis 12.15 Uhr in Kooperation mit der IHK Rhein-Neckar die Online-Veranstaltung: Wasserstoff – Energieträger der Zukunft? statt. Interessant ist diese Veranstaltung vor allem für Geschäftsführer, technische Leiter, Flottenmanager und Verantwortliche des Facility-Managements, aber auch für jedenAnderen.
Neben Professorinnen und Professoren werden auch von Unternehmern Impulsvorträge zum Thema Wasserstoff als Energieträger der Zukunft gehalten. Genauere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Die Vorträge sollen zum Gespräch anregen, denn die Vorteile von Wasserstoff als chemischer Energieträger sind unumstritten. Mit Hilfe von elektrischem Strom kann Wasserstoff aus Wasser oder Methan gewonnen werden und ist im Gegensatz zu elektrischen Strom einfach zu speichern. Dennoch ist die Nutzung von Wasserstoff mit hohen Kosten, vor allem für die Brennstoffzellen, verbunden.

TIGERs Mannheim: Open Source Release Mechanik & Elektronik der Robotergeneration 2020

Von Rebekka Litzelmann
Das KI-gesteuerte Roboterfußball Team der DHBW, die TIGERs Mannheim hat während der letzten Monate intensiv an der Hardware der Roboter gearbeitet, um die neue v2020 Generation der Roboter zu finalisieren.

Der Fokus der Arbeiten lag hierbei auf einer neuen Radkonstruktion, da die v2019 Generation Schwächen während des RoboCup in Sydney aufzeigte. Das Experiment mit kleineren 3D-gedruckten Rädern scheiterte auf Grund von Zuverlässigkeitsproblemen, sodass 2020 wieder eine größere Alukonstruktion eingesetzt wird. Dies hatte zur Folge, dass die Räder um 88% auf einen Durchmesser von 62mm wuchsen. In Kombination mit der beschränkten Baugröße, mit einem maximalen Durchmesser der Roboter von 180mm und einer Maximalhöhe von 150mm musste die untere Hälfte des Roboters umgestaltet werden, um Platz für die neuen Räder zu schaffen.

 

 

 

 

Dank des modularen Aufbaus des Roboters konnten jedoch viele Teile aus dem Vorjahr wiederverwendet werden. Dies umfasst fast die komplett obere Hälfte des Roboters, wodurch die Entwicklungszeit verkürzt und die Kosten reduziert wurden.

Um den Fortschritt in der Small Size League des RoboCup, in der die TIGERs Mannheim antreten, voranzutreiben, werden jährlich die kompletten Baupläne der Roboter und die zugehörige Software veröffentlicht (Open Source). Hierdurch wird die mehr als 10-jährige Erfahrung in diesem Bereich für die Forschung anderer Teams bereitgestellt, wovon besonders neue Teams in der Liga profitieren und das Gesamtforschungsziel des RoboCup, die Forschung an innovativen Ansätzen im Bereich der Robotik, vorangetrieben wird.

Da der diesjährige RoboCup in Bordeaux auf 2021 verlegt werden musste, fällt das übliche Datum der Open Source Veröffentlichung zum Start des RoboCup im Juni weg, sodass entschlossen wurde, den ersten Teil der Veröffentlichung auf den 25.04.2020 vorzuziehen. Dieser Teil umfasst die Hardware der Roboter, also Mechanik und Elektronik sowie das Team Description Paper (TDP). Das TDP beschreibt die größten Änderungen des letzten Jahres. Die TIGERs fokussieren sich dieses Jahr auf eine detaillierte Beschreibung ihre Hardware und deren Entwicklungsgeschichte.

Die Softwarekomponenten, also die Betriebssoftware der Roboter (Firmware) und die KI, die die Taktik und Fahrziele der Roboter vorgibt, werden später im Jahr veröffentlicht, da die Teammitglieder daran noch fleißig entwickeln.

Die Open Source Veröffentlichungen finden Sie auf der TIGERs Homepage oder auf GitHub.