„Meet & Code“ im Technomuseum

Das Robocup-Team TIGERs Mannheim war am 22. Oktober präsent auf der Messe „Meet & Code“ im Technomuseum in Mannheim.

„Meet & Code“ ist eine Initiative, deren Ziel es ist, schon Kinder und Jugendliche an die Informatik heranzuführen und sie für Programmieren zu begeistern. Bei der Vielfältigkeit der Events sind den Veranstaltern keine Grenzen gesetzt: Von Programmier- und Robotikkursen, bis zu Wettbewerben oder Hackathons. Interessierte Veranstalter konnten sich mit passenden Events bewerben und von den Initiatoren eine finanzielle Förderung in Höhe von 500 EUR erhalten. Die Events der „Meet & Code “ Initiative fanden im Rahmen der EU Code Week vom 07.-22.10. statt. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von SAP und der gemeinnützigen GmbH  „Haus des Stiftens“. Gerade in den Zeiten der Digitalisierung werden Programmier-Kenntnisse und ein versierter Umgang mit Daten und Algorithmen immer wichtiger. Kinder früh an diese Thematik heranzuführen und eine Offenheit für technische Themen zu schaffen sind Gründe für die Initiative „Meet & Code“.

Eine der zahlreichen Events war die Messe am 22.10. im Technomuseum in Mannheim. Veranstalter, wie beispielsweise das Zentralinstitut für seelische Gesundheit, das Museum selbst, die Abendakademie und viele mehr haben sich beteiligt und spannende Aktionen für die jungen Messebesucher organisiert. Die Begeisterung der Teilnehmer konnte auch Jonas Herzog, ein Teammitglied der TIGERs, aus erster Hand mitbekommen: „Überraschend viele Technikinteressierte Leute mit und auch ohne Vorwissen ließen sich begeistern.“

Mehr zu den Tigers auf Facebook sowie unter www.tigers-mannheim.de.

Dozentenkonferenz 2017

Am 28.09.17 besuchten über 40 Teilnehmer die Dozentenkonferenz der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim. Die Themen des Workshops, der am Vormittag stattfand, waren der Einblick und der Austausch in dem Bereich der Didaktik. Am Nachmittag konnten die Labore der DHBW unter der Führung der Laboringenieure besucht werden. In dem anschließenden Vortrag der Fachverantwortlichen wurden die Teilnehmer über Herausforderungen, wie beispielsweise die Industrie 4.0 in der dualen Lehre, und organisatorische Themen der Lehre informiert. Ihren Abschluss fand die diesjährige Dozentenkonferenz in einem gemeinsamen “Get-together”.

Elektromobilität … es tut sich was – DHBW Mannheim als Motor einer zukunftsweisenden Technologie

„Mercedes steigt bei DTM aus…. und bei der Formular E ein“. Eine Schlagzeile, die zunächst vielleicht nur bei den autorennsportbegeisterten Fans für große Aufregung sorgt, aber dennoch auch deutliches Zeichen einer sich wandelnden Branche und Gesellschaft ist. England und Frankreich bereiten Gesetze zum Verbot von Verbrennungsmotoren auf den Straßen vor. Langfristig soll der Straßenverkehr unabhängig von der Ressource Öl werden. Um weiterhin technischer Marktführer zu bleiben, ist für die Automobilbranche die Entwicklung von effizienten alternativen Antriebsformen eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Die großen Automobilhersteller erhöhen unbemerkt oder lautstark ihre Entwicklungskompetenzen im Bereich Elektromobilität. Die Zukunft hat längst begonnen!

Forschung, Technologietransfer und Nachwuchssicherung in den Feldern Elektroantrieb, Batterietechnologie, Steuerungstechnik, Infrastruktur und Mobilitätskonzepte sind Kernthemen der Unternehmen zur Bewältigung der Elektromobilitäts-Wende.

Themen, die auch an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim bereits eine zentrale Rolle spielen und schon längst Bestandteil der Studien- und Ausbildungspläne des praxisnahen dualen Studiums sind. Technologietransfer, Netzwerke, Forschungskooperationen sowie eine umfangreiche Labor- und Forschungsinfrastruktur ergänzen das umfassende Angebot der DHBW Mannheim als Ausbildungs- und Forschungspartner der Wirtschaft zur Elektromobilität.

Formula Student Electric

Eindrucksvolles Beispiel aus der Lehre, wie man innovative Technologien, Forschergeist und Elektromobilität zusammenbringen kann, ist das interdisziplinäre Studienprojekt CURE (Cooperative University Racecar Engineering). Entstanden aus einer Machbarkeitsstudie des Studiengangs Projekt Engineering, besteht das studentische CURE-Team heute aus 60 Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen vom Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik bis hin zu BWL, Digitale Medien und Wirtschaftsinformatik. Unter dem Motto „Zeit, die Träume aus der Schublade zu nehmen“ arbeiteten sie in den letzten Monaten intensiv an dem Ziel, sich in diesem Jahr für die Formula Student Electric zu qualifizieren und mit einem selbst konstruierten E-Rennwagen an den Start zu gehen. Zur Qualifizierung reicht aber nicht nur ein schnittiger Rennwagen und die Performance, sondern auch Konstruktion, Technik und Finanzplanung müssen stimmen. Doch das Etappenziel ist geschafft! Erst vor wenigen Tagen kam das Team reich an Erfahrung und angespornt für weitere Rennen von der Formula Electric Italy zurück. Ernst Hirzel, der seit Jahren als Dozent das CURE-Projekt begleitet, betont ausdrücklich: „Die Formula Electric Italy hat nicht nur eindrucksvoll gezeigt, zu welchen Höchstleistungen studentische Teams unterschiedlicher Nationen fähig sind, sondern auch wie attraktiv der Elektroantrieb ist und in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Alle Teams – CURE eingeschlossen – leisten hier Schrittmacherdienste für die Mobilität der Zukunft, die leiser aber dafür effizienter sein wird.“

Studienangebote zur Elektromobilität

CURE ist jedoch längst nicht der einzige Berührungspunkt zu den neuen Technologien an der Dualen Hochschule. Eine ganze Studienrichtung Elektromobilität im Studiengang Mechatronik ist darauf ausgerichtet Ingenieure auszubilden, die zukünftig Mobilität emissionsfrei entwickeln können. Auf Basis der Inhalte aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnik werden Nachwuchskräfte ausgebildet, die mit den Zukunftstechnologien alternativer Antriebe vertraut sind, veränderte Anforderungen erkennen, bewerten und in technische Prozesse umsetzen können. Die „Elektromobilisten“ können interdisziplinär denken und haben ein Verständnis zur Weiterentwicklungen von Schlüsseltechnologien und Innovationen. Im Vordergrund der Studienrichtung Elektromobilität stehen die Entwicklung von Komponenten und deren Integration zu Sub- und Gesamtsystemen von elektrischen Antrieben sowie die Versorgung mit Energie. Zahlreiche Studienprojekte, wie z.B. die Umstellung eines Quads vom herkömmlichen Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb, und Bachelor-Arbeiten in allen technischen Studienrichtungen beschäftigen sich außerdem schon heute mit sehr praxisorientierten Fragestellungen zu Speicher- und Antriebstechnologien.

Technologietransfer und Forschung

Darüber hinaus ist die DHBW Mannheim im Rahmen ihrer kooperativen Forschung auf den Gebieten Mobilität und Energieerzeugung aktiv. Das seit Jahren etablierte Kompetenzzentrum Nachhaltige Energiesysteme fügt das Thema Elektromobilität in den erforderlichen Gesamtzusammenhang von Energieerzeugung, Speicherung, Energiemanagement, Leittechnik und Energietransformation ein.

Das Forschungscluster Elektrochemie (ELCH) beschäftigt sich an der DHBW Mannheim mit Energiewandlungs- und -speicherprozessen in Batterien und Brennstoffzellen. Schwerpunkt der Forschung in Bezug zur Nachhaltigen Mobilität ist die technische Optimierung von Polymermembran-Brennstoffzellen. Dies schließt auch Untersuchungen zur Wasserstoffinfrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge (z.B. Wasserstoffrecycling, Power-to-Gas, Home Fueling) sowie Messung und Simulation des Alterungsverhaltens von Lithium-Ionen Batterien mit ein. Ergänzt um das Verbundprojekt MemPHys sowie einer umfangreichen Infrastruktur zur Messung und Analyse von Brennstoffzellen bietet die DHBW Mannheim in diesem Bereich ein umfangreiches Portfolio als Forschungs-, Schulungs- und Ausbildungspartner.

Prof. Dr. Föhrenbach (Dekan DHBW Mannheim): „Die Elektromobilität als Kernelement der Energiewende ist so unausweichlich wie komplex. Wir sind überzeugt, dass die deutschen Automobilhersteller und Zulieferfirmen dies erkannt haben. Die DHBW Mannheim leistet hier mit motivierten Studierenden wie im Projekt CURE, modernen Studienangeboten sowie zukunftsweisenden Forschungsprojekten ihren Beitrag, um gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen diese Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen.“

CURE – Formula Student Italy

Ende Juli nahm CURE zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an einem offiziellen Formula Student Event teil.  CURE Mannheim belegte in der Klasse 1E den letzten Platz. Jedoch haben sie jede Menge Erfahrungen mitgenommen.  Im Aftermovie werden ihre Eindrücke zusammengefasst.

TIGERs Mannheim beim RoboCup 2017 in Japan

Roboterfußballmannschaft nach wie vor weltweit unter den Top 8

Eines der nachhaltigsten Studienprojekte an der der DHBW Mannheim ist die Roboterfußballmannschaft TIGERs. Seit 2009 entwickeln die IT-Studierenden ihre eigenen Roboter und programmieren die zentrale Java-Software zur Steuerung der Spielverläufe durch eine Künstliche Intelligenz. Seit sechs Jahren nimmt das Team regelmäßig an den RoboCup Weltmeisterschaften teil und startet in der sog. Small Size League (SSL). Dabei spielen jeweils zwei Mannschaften aus kleinen, zylindrischen Robotern autonom gegeneinander, d.h. die Spiele verlaufen mit Ausnahme des Schiedsrichters ohne menschlichen Eingriff. mehr

Digital Summerschool – Roboter selbst bauen

Roboter selbst bauen und programmieren mit folgenden Zutaten: Laptop, Elektromotor, Karton und ein Arduino Mikrocontroller. Diplom-Ingenieur Anselmo Quijada-Gómez und Prof. Dr. Volker Schulz aus der Studienrichtung Maschinenbau leiteten die 17 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahre in zwei Gruppen an. Jeder Arbeitsplatz war zudem ausgestattet mit einem Notebook zur Konfiguration der technologischen Komponenten, die im Anschluss in der Hardware angewendet wurden.

Die Veranstaltung, die im Rahmen der Digital Summerschool am 27. und 28. Juli an der DHBW Mannheim stattfand, wurde unterstützt vom Dualen Innovationszentrum e.V.. Der Verein unterstützt u.a. Nachwuchsprojekte im wissenschaftlichen Bereich. mehr

 

 

 

 

Heraeus Seminar: DHBW präsentiert ZIM-Projekt

Mit „Next Generation PEM Fuel Cells“, also Fragen zur nächsten Generation der Polymermembran-Brennstoffzellen, war ein 4-tägiges Seminar im Tagungshaus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef überschrieben. Unter den 60 Teilnehmern war auch die DHBW durch Prof. Dr. Volker Schulz, Prof. Dr. Sven Schmitz und die Doktoranden Alexandra Weber und Nima Abbaspour vertreten. Im Rahmen des Forschungsclusters Electrochemie (ELCH) arbeitet die DHBW Mannheim bereits seit mehreren Jahren an der Verbesserung von Brennstoffzellen. Von Seiten der DHBW wurde in zwei Postern das aktuelle ZIM-Projekt vorgestellt, bei dem Teile der Brennstoffzelle in Zusammenarbeit mit der Firma 3D MicroPrint additiv hergestellt werden. Dieses und weitere Themen wurden im Rahmen des Seminars mit Arbeitsgruppen aus Deutschland, Frankreich und Kanada intensiv diskutiert.

 

Studienprojekt „Quadzilla“ reif für die Straße

Das eQuad und Vetreter der DHBW am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2017.

Sechs Monate tüftelten und bauten die Studierenden Jonas Schmitt, Marco Brechenser sowie Justin Kollautz an ihrem Studienprojekt: dem Umbau eines Quad des Typs Kymco 50ccm von seinem Verbrennungsmotor auf einen elektronischen Antrieb. Prof. Dr. Volker Schulz, Prodekan der Fakultät Technik, stellte drei Studierenden aus den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik vor diese mit Erfolg gemeisterte Herausforderung.  Am 18. März wurde das E-Quad am Studieninformationtages zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und auch auf der Hannover Messe 2017 präsentiert. Inzwischen wartet das Fahrzeug auf seine Straßenzulassung durch den TÜV. Ihre Arbeit an dem Projekt dokumentierten die Studierenden in ihrem Blog.

 

 

DHBW4Kids: Kinder schnuppen Technik im Maschinenbaulabor

Eintauchen in die Welt der Ingenieure und echte Laborluft schnuppern – das durften die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DHBW4Kids-Veranstaltung am Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim während der Osterferien. 18 Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren tauschten am 20. April ihr Klassenzimmer mit Hörsaal und Maschinenbaulabor an der Dualen Hochschule und näherten sich spielerisch dem Thema Technik. mehr

 

Dritte DHBW forscht- Campus TV dreht mit

Mehr als 100 Unternehmensvertreter folgten der Einladung der DHBW Mannheim und der IHK Rhein-Neckar zur Vortragsreihe „DHBW forscht“. Den Teilnehmern wurde in einem Mix von Fachvorträgen aus der Wissenschaft und Best Practice Beispielen aus der Industrie zum Thema „Additive Fertigungsverfahren / 3-D-Druck“ ein umfassender Überblick über den aktuellen Stand, die Perspektiven und die Anwendungsfelder der Additiven Fertigung und des 3D-Drucks gegeben. Auch Campus TV drehte einen Beitrag zu diesem Thema. Hier gehts zum Video .

Prof. Dr. Klein demonstriert die 3D-Technologie der DHBW Mannheim

Campus TV im Interview mit Dr. Thilo Schenk, IHK Rhein-Neckar

Über 100 Teilnehmer bei den Fachvorträgen im Audimax