Maschinenforum: „Management knapper Ressourcen“

Die jährliche Tagung MASCHINENFORUM in Hamm war auch in diesem Jahr mit über 100 Teilnehmern aus der Industrie gut besucht. Prof. Brumby, Studiengangsleiter Service Engineering der DHBW Mannheim, eröffnete die Tagung am 09. Mai mit seinem Vortrag zum Anlagenmanagement der Zukunft, im dem er u.a. einen Einblick in die Anforderungen zukünftiger Instandhaltungs- und Service-Ingenieure gab. Anschließend führte er als Moderator durch den weiteren Tag mit Vorträgen zur Ersatzteilverfügbarkeit, Fachkräftemangel & -sicherung und zur Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Maschine in der Instandhaltung. Die Agenda dieser Tagung finden Sie hier.

DHBW Betreuerkonferenz am 14.05.2019

Mehr als 50 betriebliche Betreuer und Betreuerinnen besuchten die DHBW Betreuerkonferenz im Audimax, um mehr über das Duale Studium zu erfahren. Über 50 weitere verfolgten diese Veranstaltung über den erstmalig eingerichteten Livestream. Als Referenten traten neben Prof. Dr. Föhrenbach auch Prof. Dr. Mühlhan und Prof. Stanske auf.
Neben einem kurzen Überblick über den Aufbau des Dualen Studiums wurde die Frage beantwortet, was dieses Studienmodell für die Dualen Partner genau bedeutet. Anschließend wurden die Einsatzmöglichkeiten und die Betreuung der Studierenden im Betrieb diskutiert. Es wurde festgestellt, dass die Ergebnisse der Studierenden auch für die Firma nützlich sind und so beide Seiten durch eine gute Betreuung Vorteile erlangen. Des Weiteren war die mündliche Praxisprüfung im Anschluss an das vierte Semester ein wichtiger Bestandteil der Konferenz. Zusätzlich wurde das Thema der Vertraulichkeit und der Geheimhaltung behandelt. Darüber hinaus wurde Antwort gegeben auf die Frage nach der Wissenschaftlichkeit in Studien-, Projekt- und Bachelorarbeiten. Den Kern der Veranstaltung stellte die Betreuung dieser Arbeiten dar. Sowohl die Rolle des Betreuers und der Betreuerinnen als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen als auch die Definition und Grenzen der Betreuung wurden aufgezeigt und anhand von Beispielen veranschaulicht. Zum Abschluss wurde die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten betrachtet und wichtige Kriterien definiert.
Eine Besonderheit stellte in diesem Jahr die Liveübertragung der Konferenz dar. Deutschlandweit konnten auf diese Weise über 50 weitere betriebliche Betreuer und Betreuerinnen die Konferenz mitverfolgen.

Prof. Dr. Föhrenbach

Prof. Dr. Mühlhan

Prof. Stanske

Matthias Werle und Adrian Yass

TIGERs Mannheim erfolgreich beim RoboCup Testturnier in Twente

 

Am vergangenen Wochenende waren die TIGERs Mannheim und ER-Force (Robotics Erlangen e.V.) zu Gast beim RoboTeam Twente. Alle drei Teams spielen mit kleinen zylindrischen Robotern in der Small-Size-League (SSL) des RoboCup Soccer.

Nach der Anreise am Donnerstag wurde am Freitag das Spielfeld und das Kamerasystem über dem Spielfeld aufgebaut. In dem freundschaftlichen Testturnier am Samstag ging es hauptsächlich darum, in echten Spielsituationen die zum Teil neue oder verbesserte Hard- und Software zu testen, um für die RoboCup Weltmeisterschaft im Juli perfekt vorbereitet zu sein.

Die TIGERs Mannheim hatten die Möglichkeit bei den Spielen in Twente den Prototypen der neuen Robotergeneration testen, mit welchem sie an der Weltmeisterschaft teilnehmen werden. Die nächsten Wochen wird das Team intensiv nutzen, um die neuen Roboter fertigzustellen und weitere Verbesserungen an der Software zu implementieren. Die Platzierung letzten Jahres auf Platz 3 der Weltrangliste motiviert die TIGERs für den RoboCup 2019 in Sydney. Das Testturnier in Twente war für alle Teams ein voller Erfolg.

Turnierergebnisse:

TIGERs Mannheim vs ER-Force                                  2:0
RoboTeam Twente vs TIGERs Mannheim                   0:10
RoboTeam Twente vs ER-Force                                  nicht stattgefunden
Finale: TIGERs Mannheim vs ER-Force                      0:0 n.V.

Nach einem „Unentschieden“ im Finale wurden die TIGERs Mannheim zum Sieger des Turniers erklärt.

Mehr über die TIGERs Mannheim oder den RoboCup finden Sie hier.

Ingenieurtag 2019 in der Metropolregion Rhein-Neckar

Zum ersten Mal veranstalten der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) einen Ingenieurtag unter dem Titel „Smart Production – Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar“ an der DHBW Mannheim. Am 11. Mai um 10 Uhr stehen die Digitalisierung und die daraus entstehenden neuen Anforderungen an die Ingenieure, Produktionsstrukturen und den Lebens- und Arbeitsraum von morgen im Mittelpunkt. Hierbei soll ein fachlicher Austausch zwischen den regionalen Akteuren der Region ermöglicht werden. Doch auch für Technikinteressierte jedes Alters bietet das Aktionsprogramm spannende Vorträge und Workshops.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Fluid flow in porous media“ – Short Course in Toronto

Der einwöchige short course in Toronto ging viel zu schnell zu Ende.

Am Donnerstag stand ein Besuch des Ontario Science Centre auf dem Programm. Auf sechs Level verteilt findet sich hier eine überwältigende Menge an Informationen, die sehr anschaulich und interessant dargeboten werden. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Mensch, Natur und Raumfahrt.

Der Freitag begann mit einer Präsentation von Chung Lee, einem Doktoranden der U of T, zum Thema „Electrolyzers“ (siehe Bild). In einem Elektrolyseur wird mit Hilfe von elektrischem Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Von den technischen Herausforderungen, die sich dabei ergeben, berichtete Chung sehr anschaulich. Nach einer Kaffeepause hatten die DHBW Studierenden Gelegenheit die Ergebnisse, die über die Woche erarbeitet wurden, vor Masterstudierenden und Doktoranden der U of T zu präsentieren.

Nach so vielen Fachthemen war ein Besuch auf Toronto Island – bei bestem Frühlingswetter – ein angemessener Abschluss der Woche. Von Toronto Island hatten wir nochmal einen fantastischen Blick auf die Skyline Torontos.

Alle Studierenden konnten viele Impressionen und großartige Erfahrungen aus der Woche mitnehmen, nicht zuletzt wegen der guten Organisation. An dieser Stelle: Vielen Dank an alle Beteiligten, für diese eindrucksvollen sechs Tage.

Vortrag Kabelprüfung

Das Kabel stand am 10. April im Mittelpunkt des Vortrages von Dipl.-Ing. Jörg Bör, Technical Expert Communication Cables,Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. In einem einstündigen Vortrag erläuterte Jörg Bör den rund 50 Studierenden elektrotechnische Grundlagen der Datenübertragung über Kupferkabel. Vor dem Hintergrund der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation steigen die Anforderungen an Netzwerk- und Systemzuverlässigkeit hervor. Dabei sind die Anforderungen in Anwendung und Einsatzgebiet zu gliedern. Der Vortrag endete mit einem kurzen Abriss über Normung und Prüfung von Datenleitungen für den Einsatz im Umfeld von Industrie 4.0.

 

 

Update aus Toronto: „Fluid flow in porous media“

Montag und Dienstag unseres einwöchigen Kurses waren ausgefüllt mit einer Einführung in die Strömung in porösen Strukturen. Oder „Fluid flow in porous media“, wie man hier in Toronto sagen würde. Am Mittwoch wurde es dann inhaltlich anspruchsvoll bei einem Vortrag von Manoj Balakrishnan, einem Masterstudenten der University of Toronto in der Arbeitsgruppe von Prof. Bazylaks. Manojs Forschungsthema ist der Stofftransport in Polymer Electrolyte Membrane (PEM) Brennstoffzellen. Der Fokus seiner Masterarbeit liegt dabei auf der Untersuchung verschiedener Materialien zur Optimierung der Brennstoffzelle.
Im Anschluss folgte eine Führung durch die Labore von Prof. Bazylaks Arbeitsgruppe. Neben Brennstoffzellen werden in der Arbeitsgruppe auch Untersuchungen an Wasser- und Kohlenstoff-Elektrolyseuren sowie Lithium-Ionen-Batterien durchgeführt.

Ganz entspannt und bei bestem Wetter gestaltete sich das Besuchsprogramm an den ersten drei Tagen: U of T Campusführung, Casa Loma und CN Tower. Und natürlich darf ein Gruppenbild vor der City Hall mit dem berühmten TORONTO-Schriftzug nicht fehlen.

Girl’s Day im Campus Eppelheim: Begeisterung für technische Studiengänge

Auf dem Campus in Eppelheim stand am 28. März für interessierte Schülerinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren zunächst eine Campusführung auf dem Programm. Im Rahmen des Girl’s Day erkundeten die Mädchen Vorlesungsräume und Labore und schnupperten in eine Vorlesung von Professor Dr. Lilit Mkrtchyan. Die erste Beobachtung der Teilnehmerinnen: In dem Kurs saßen fast nur männliche Studierende. Das schreckte die Mädchen jedoch keineswegs ab. Im Gegenteil sie seien ja unter anderem auch deshalb hier, um dieses Phänomen zu ändern. Die meisten wollen nach dem Abitur ein Technikstudium beginnen.

Anschließend konnten die Mädchen bei technischen Experimenten im Labor erste Erfahrungen sammeln. Die Laboringenieure Bernd Deimel und Gerhard Haselmann zeigten den Mädchen, wie sie einen Industrieroboter bedienen oder mit einem Laser Plexiglas Anhänger erstellen können. So lernten sie verschiedene Seiten des Technikstudiums kennen und stellten fest, wie viel Spaß es macht, Theorie und Praxis in Experimenten miteinander zu verbinden.

Die Mittagspause in der Mensa gab schließlich Gelegenheit, das bisher Gesehene auszuwerten und von Studierenden mehr über das Studium an der DHBW Mannheim zu erfahren. Am Nachmittag berichtete Sarah Thölke – Absolventin der DHBW Mannheim und nun tätig als Entwicklungsingenieurin in der Daimler AG – über ihre Beweggründe für ein technisches duales Studium und über ihren Werdegang an der DHBW Mannheim. Aktuell ist sie auch als Dozentin an der DHBW tätig. Um zu veranschaulichen, was nun zu ihren Aufgaben bei Daimler zählt und wozu sie das Studium befähigt hat, stellte sie eine mitgebrachte technische Entwicklung vor und ließ dabei ihre Begeisterung am Fach auf die Mädchen überspringen.

So gingen am Ende des Tages viele begeisterte Mädchen mit der Erkenntnis nach Hause, dass Technik zwar kompliziert erscheinen mag, aber auch aber viel Spaß macht und definitiv auch etwas für Mädchen ist.

Laboringenieur Bernd Deimel erklärt die technologischen Hintergründe

Kurzprogramm „Fluidmechanik“ an der University of Toronto in Kanada

Einen ganz besonderen Start in ihr 4. Theoriesemester genießen 10 Studierende der
Verfahrenstechnik bzw. Chemischen Technik. Vom 24. bis 30. März 2019 sind sie an der University of
Toronto (U of T) zu einem Kurzprogramm zum Thema „Fluidmechanik“. Betreut werden sie vor Ort
von Prof. Alexandra Dunz und den Professoren Thomas Klenk und Volker Schulz. Die Exkursion wird
finanziell aus Mitteln des PROMOS-Programms des DAAD unterstützt.
Prof. Schulz, der die Veranstaltung organisiert und ausgearbeitet hat, befindet sich noch bis Sommer
2019 zu einem Forschungsaufenthalt an der U of T. Gastgeber auf kanadischer Seite ist Prof. Aimy
Bazylak, Professorin an der U of T mit einem kanadischen Forschungslehrstuhl in „Thermofluidics for
Clean Energy“.
Das Programm startete am Sonntag, den 24.3. mit einem opening dinner und beinhaltet neben
Vorlesungen zur Strömung in porösen Medien – selbstverständlich auf Englisch – auch Fachvorträge
von Doktoranden der U of T und Laborbesichtigungen zu elektrochemischen Energiespeichern.
Abgerundet wird die Woche durch ein umfangreiches Besuchsprogramm, wie z.B. U of T Campustour,
Kensington Market und CN-Tower. Von den Highlights der Woche werden wir berichten.

Girls‘ Day am 28. März 2019

Auch in diesem Jahr findet wieder der Girls‘ Day, ein Mädchen-Zukunftstag, in den Räumen der Außenstelle Eppelheim statt. Hier haben Schülerinnen der Klassenstufe 10 bis 12 die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Informationen über ein technisch duales MINT-Studium zu sammeln. Durch unterschiedliche Versuche und Vorführungen wird den Schülerinnen der Ingenieursberuf nähergebracht. Das Angebot am 28. März beginnt um 10 Uhr, beinhaltet ein Mittagessen in der Mensa, und endet gegen 15 Uhr. Die Anmeldung findet online statt.