Axel Schölch übernimmt erste studiengangsübergreifende Laborleitung der Fakultät Technik

Axel Schölch
Als studiengangsübergreifender Laborleiter verantwortet Axel Schölch die Weiterentwicklung und Betreuung der Labore im Maschinenbau und in der Elektrotechnik.

Mit der Etablierung einer neuen Leitungsstelle in der Laborlandschaft der Fakultät Technik strebt die DHBW Mannheim die Schaffung neuer, sowie die effizientere Ausnutzung bereits bestehender Synergien an. Vorhandene Kräfte, Expertise und Erfahrungen der Laboringenieur*innen und letztendlich auch die Ausstattung der technischen Labore können so besser gebündelt und zielgerichteter zum Einsatz kommen. Gleichzeitig löst man sich von einer sehr auf eine Studienrichtung fokussierte Arbeitsweise und öffnet sich für eine zunehmend projektorientierte und studiengangsübergreifende Betreuung der Labore, die viel mehr Raum lässt für deren moderne Weiterentwicklung und spannende Forschungsprojekte. Mehr

Duales Studienmodell jetzt in Santiago de Chile umgesetzt

Das duale Studienmodell ist weltweit noch nicht sehr vertreten. Doch bereits die Al-Quds Universität in Ost-Jerusalem ging 2015 mit dem dualen Studienmodell an den Start und nun folgt die private Universidad del Desarollo (UDD) . Schon lange pflegt die DHBW Mannheim eine intensive Partnerschaft mit der privaten Universität in Santiago de Chile. Diese starten nun inspiriert vom Mannheimer Modell das erste duale Studienprogramm in Chile. Wie es dazu kam, welche Rolle die Corona-Pandemie spielt und wie die Umsetzung erfolgt können Sie hier nachlesen.

Der Hockenheimring ruft: CURE fährt zur FSG

Fast zwei Wochen nach ihrem Rollout kann CURE es kaum fassen! Da es bei der Formula Student Germany (FSG) eine Änderung gab, qualifizierte sich CURE überraschenderweise doch für die FSG am Hockenheimring. Neben der Electric Vehicle Competition darf das Team zusätzlich auch an der Driverless Vehicle Competition teilnehmen. Diese Möglichkeit ist natürlich eine Belohnung für die harte Arbeit und ein großer Motivationsschub, der auch beim Testing sichtbar wird. Die Techniker*innen sind in jeder freien Minute mit der Inbetriebnahme von elektischen Subsyszemen beschäftigt. Von Tag zu Tag wird das Fahrzeug zuverlässiger. Eindrücke vom Testing und dem aktuellen Fahrzeugstand bekommen Sie hier.

Cure Rollout 2021 – Save the Date 18. Mai 2021

Der CM-21x ist bereit: Trotz aller Schwierigkeiten hat das Team es geschafft, ein Fahrzeug zu konzipieren und zu bauen, das die Leistungen aus den bisherigen Jahren übertrifft. Der CM-21x überholt in vielen Aspekten seine Vorgänger. Das Rollout-Event findet am 18.05.2021 ab 17 Uhr hier statt: rollout.curemannheim.de

E-Gokart: Neues E-Mobilitätsprojekt für Studierende

In nur fünf Monaten haben es Florian Müller und Stephan Groß geschafft, ein E-Gokart zu entwickeln, zu konstruieren und zu bauen. Bereits am 25. Oktober konnte diese Alternative zum E-Bike für mobilitätseingeschränkte Menschen von Schüler*innen im Technoseum getestet werden.  Konzept,  Projekt und die Kostrukteure Florian Müler und Stephan Groß stellen wir Ihnen hier vor.

 

Team CURE qualifiziert sich für die FS East Driverless und die FS Austria

Der große Tag stand bevor! Am Freitag, den 05.02. fand für die Mitglieder von CURE der Registration Quiztag für die Formula Student Events statt. Aufgrund von Corona lief das Event jedoch ein wenig anders ab als gewohnt. Statt der gewohnten 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, werden dieses Jahr nur 22 zugelassen.

Dennoch glänzte das Team an diesem Tag. Neben Fragen zur Mechanik, BWL und Elektronik mussten die Teammitglieder ihr Allgemeinwissen unter Beweis stellen, welches sie größtenteils mit Bravur meisterten. Dadurch haben sie sich nicht nur für die FS Austria, sondern auch für die FS East Driverless registrieren können. Für letzteres wurde sogar das beste Quizergebnis aller Teams erreicht.

Auch das Quiz für die FS Germany lief für das Team ziemlich gut. Aufgrund von Serverproblemen bei anderen Teams wurde es jedoch wiederholt und das Team befindet sich nun leider auf Warteplatz 6. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei FSG mit Platz 28 von oben um das mit Abstand beste FSG Qualifikationsergebnis in der Geschichte von CURE.

Daumen drücken heißt nun am:

  • 25. – 29.07.: Formula Student Austria (Spielberg/Red-Bull-Ring): registriert als Teilnehmende! Wettbewerb „Formula Student Electric“.
  • 03. – 08.08.: Formula Student East (Ungarn, Zalaegerszeg): registriert als Teilnehmende! Wettbewerb „Formula Student Driverless“.
  • 16. – 22.08.: Formula Student Germany (Hockenheim) (Warteplatz 6: 22 Teams dürfen teilnehmen). Wettbewerb „Formula Student Electric“.

Weitere Informationen zu dieser tollen Leistung finden Sie hier.

 

Online Businesslunch: Agil mit Wasserstoff

In unserem virtuellen Businesslunch können sich die Teilnehmer an vier Tagen über Forschungsaktivitäten und Kooperationsmöglichkeiten der Kompetenzzentren – Schwerpunkt Brennstoffzellen/Elektromobilität und additive Fertigung/3-D-Druck – der DHBW Mannheim und Mosbach informieren.

Zur Anmeldung

  • 13. April: 3-D im Labor
  • 14. April: Miniaturwunderland Industrie 4.0
  • 15. April: Mobil mit Wasserstoff
  • 16. April: Swarm-Lab für clevere Logistig

3D-Druck von Industrie-Metallen – Zuwachs im Forschungslabor

Das additive Forschungslabor hat Zuwachs bekommen: Seit Januar ist der neue Metal X von Markforged an der DHBW Mannheim in Betrieb. Damit können reele Bauteile aus Metall für die industrielle Verwendung hergestellt werden, u. a. für die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Robotik, Automotive, Luftfahrt oder Medizintechnik.

Um herauszufinden, wofür solch ein System noch eingesetzt werden und in der Forschung und der Lehre angewendet werden kann, schauen Sie hier vorbei.

DHBW auf der Meet & Code in Mannheim

Digitale Welten, virtuelle Realität, künstliche Intelligenz, Roboter: Auf der Meet and Code am 25.10.2020 im Technoseum präsentierte sich die DHBW mit den Projekten, Cure, Tigers und dem E-Gokart.

Das neueste Projekt: Der E-Gokart

Prof. Dr. Schulz im Cure Rennwagen

Die TIGERs bauen auf

DHBW forscht: Online-Fachtagung mit über 145 Teilnehmer*innen

Der Umstieg von fossiler auf regenerative Energieerzeugung ist das Energiethema Nummer eins. Die größte Hürde ist dabei die Speicherung von Energie, weshalb Wasserstoff als chemischer Energieträger zunehmend im Fokus steht. Er kann mittels Strom aus Wasser oder Methan gewonnen, einfach gespeichert und transportiert werden und ist lange lagerfähig. Außerdem lässt er sich mit Hilfe von Brennstoffzellen ideal als Kraftstoff oder Speichermedium für Pkw, Busse, Lkw und auch Schiffe nutzen.

Metropolregion wird zur Modellregion für Wasserstoff

Bei der Fachtagung „Wasserstoff – Energieträger der Zukunft?“ der DHBW Mannheim mit der IHK Rhein-Neckar Mitte Juli wurden aktuelle Entwicklungen rund um den Wasserstoff skizziert. Es wurden reale Zahlen zu Energiebedarf und Nachhaltigkeit geliefert sowie Nutzungsbeispiele von Experten gegeben, die seit Jahren in diesem Bereich tätig sind. Nach einer Begrüßung durch den IHK-Technologiecoach Herrn Dr. Thilo Schenk, stellte Herr Bernd Kappenstein, Fachbereichsleiter Energie & Mobilität bei der MRN GmbH, die Wasserstoff-Aktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar und deren Ausbau zur Modellregion für Wasserstoff vor. Mehr als 100 Millionen Euro sollen in H2-Tankstellen, H2-Produktion, H2-Transport und entsprechende (Nutz)Fahrzeuge investiert und damit ein wesentlicher Beitrag zu nachhaltigem Klimaschutz und Wirtschaftswachstum geleistet werden.

Nur ein Hype? Nein!

Danach richtete Prof. Dr. Volker Schulz, Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim, das Wort an die über 145 Teilnehmenden und bekräftigte, dass es sich bei der aktuellen Diskussion um eine grüne Wasserstoffwirtschaft nicht nur um einen Hype handelt: „In der Chemischen Industrie ist H2 als Rohstoff schon sehr weit verbreitet: der Umgang mit und der Transport von Wasserstoff sind bekannt. Jetzt gilt es, noch mehr grünen, also nachhaltigen und fast CO2-freien Wasserstoff mittels Wind- und Solarenergie oder Elektrolyse zu gewinnen, wofür niedrigere Marktpreise nötig sind. Momentan liegt deren Anteil an der H2-Produktion bei unter 5%, steigt aber bereits. 2030 könnte grüner Wasserstoff insbesondere im Schwerlastverkehr auf dem gleichen Preisniveau sein wie fossiler Kraftstoff.“

Wasserstoff als Kombilösung mit Solarenergie und Windkraft 

An Strom für die Wasserstoff-Herstellung fehle es in Deutschland nicht – Deutschland sei seit langem Stromexporteur – und auch der Anteil aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Sonne sei kontinuierlich am Steigen, so berichtete Dr. René van Doorn von der Audi-Tochter PSW automotive engineering GmbH, der sich seit über 25 Jahren intensiv mit den Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen beschäftigt. Nicht alle Regionen hätten ideale Voraussetzungen für regenerativen Strom, sonnenschwache Tage müssten ebenso bedacht werden wie Flauten. Daher sei die Frage nach der Speicherung besonders wichtig, deren Kapazitäten momentan aber nur bei 3 Wochen lägen. „Wenn Deutschland im Jahr 2050 klimaneutral sein möchte und der komplette Energiebedarf über Sonne und Wind abgedeckt werden müsste, bräuchten wir 125 % mehr Strom als heute. Wir haben aktuell knapp 30.000 Windräder, bräuchten aber 46.380 bis 156.000 zusätzliche. Wasserstoff als Energieträger ist sicher, lässt sich unbegrenzt herstellen sowie verbrauchen und kann so ideal zum Puffern von Schwankungen in regenerativen Stromquellen eingesetzt werden. Zur Speicherung könnten z. B. Erdgasspeicher genutzt werden“, so van Doorn, der sich bei seinen Berechnungen auf den landgebundenen Verkehr fokussierte. Wasserstoff allein sei nicht der Allheilbringer, aber in Kombination mit Solarenergie und Windkraft könne er für Klimaneutralität und geopolitische Energieunabhängigkeit sorgen.

Hoffnungsträger Nutzfahrzeug

Auf dem Weg zur Klimaneutralität setzt auch der Cluster Brennstoffzelle BW auf die Schlüsseltechnologien Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Elektrifizierung der Verkehrsantriebe. Anhand einiger Studien der e-mobil BW präsentierte Dr. Manuel C. Schaloske die Entwicklung der Nutzfahrzeuge zu einer ökonomischen Alternative: Wasserstoffbetriebene Nullemissionsnutzfahrzeuge könnten ein Drittel der Gesamtemissionen im Verkehr reduzieren. Und das lohne sich trotz höherem CO2-Verbrauch in der Herstellungsphase, denn dieser sei bei einer Lkw-Laufleistung von knapp 1 Mio. km ab 50.000 km ausgeglichen. Dafür seien jedoch mehr H2-Tankstellen notwendig – aktuell sind europaweit knapp 135 in Betrieb und 44 in Realisierung – ebenso wie spezelle Nutzfahrzeuge. Derzeit werden in diversen Forschungsprojekten erste Prototypen und Kleinserien auf der Straße getestet und es gibt Ankündigungen zur Fertigung größerer Stückzahlen.

 

Blick ins Labor

Umrandet wurde die Fachtagung von einem virtuellen Rundgang durch das Wasserstoff- und Brennstoffzellenlabor am Standort Eppelheim der DHBW Mannheim, bei dem Prof. Dr.-Ing. Sven Schmitz die Aktivitäten des Forschungsclusters Elektrochemie (ELCH) und die Funktionsweise der Brennstoffzelle vorstellte. Bereits seit mehreren Jahren wird in Eppelheim an dem Themenfeld Wasserstoff geforscht und neueste Erkenntnisse für Lehre und Wirtschaft nutzbar gemacht.

Die kostenfreie Fachtagung fand in der Reihe „DHBW Mannheim forscht“ im Rahmen des Hochschulkooperationsprogramms der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim mit der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar statt. Die nächste Präsenzveranstaltung zum Thema Wasserstoff ist für den 4. Februar 2021 an der DHBW Mannheim geplant.