GirlsDay: Der Mädchen-Zukunftstag

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg öffnete neugierigen, jungen Mädchen am 26. April zum dritten Mal in Folge die Türen, um technische Studiengänge hautnah erleben zu können. Diese Veranstaltung auf dem Campus Eppelheim wurde von dem Gleichstellungsteam der DHBW Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Lilit Mkrtchyan mit dem Ziel des Schülerinnenrecruitings für MINT Studiengänge organisiert.

Die Workshops unter den Themen „Plexiglas – Laser: Wie kann ich ein Teil in Plexiglas herstellen?“ und „Versuche mit Industrierobotern: Wie steuere ich einen Roboter?“ weckten in den jungen Mädchen großes Interesse. Auch die vorhergehende Campuserkundung und die Schnuppervorlesung im Bereich der Mechatronik hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Vorträgen der Dozenten präsentierte sich auch die Studierendenschaft mit ihrem Projekt „CURE“. Die anschließende Mittagspause wurde gemeinsam mit Studentinnen und Studenten in der Mensa verbracht und keine Möglichkeit ausgelassen, Fragen bezüglich des Technikstudiums und des Studienalltags an der DHBW zu stellen. Es folgte auch die Gelegenheit die Professorinnen in den Vorträgen  „Das Verhalten realer Stoffe – Warum wird Cola kalt?“ von Frau Prof. A. Dunz, „Erneuerbare Energien“ von Frau Schorer und „Über Konstruktion und virtuelle Produktentwicklung“ von Frau Prof. Dr. L. Mkrtchyan näher kennenzulernen.

DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion

Am 8. März trafen sich im Audimax der DHBW Mannheim Unternehmer unterschiedlichster Firmen, um an einer Reihe von Fachvorträgen zur Digitalisierung in der Produktion teilzunehmen.
Dieses Thema wird in verschiedenen Bereichen immer aktueller, doch sind längst nicht alle Möglichkeiten bekannt, Digitalisierung einzusetzen. Wie lauten die Ansätze und Methoden? Das ist die Frage, die auf der Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim im Vordergrund stand.

Bereits in der Begrüßung durch Dr. Thilo Schenk von der IHK Rhein-Neckar und Professor Dr. Volker Schulz, Prodekan der Fakultät Technik, wurde deutlich, wie wichtig die Kooperation von Unternehmen zur Verbreitung von Know-how ist. Mirjana Radonjic-Simic von der DHBW Mannheim stellte anschließend in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Ebenen vor, auf denen die Digitalisierung ansetzen kann. Für den betriebswirtschaftlichen Nutzen sei es nötig, das Geschäftsmodell in den Bereichen des Produkts, der Wertschöpfungskette und den Vergütungsmodellen durch unterschiedliche Technologien auf eine neue Stufe zu bringen. Beispielsweise müssen Maschinen und Software wie Word nicht mehr gekauft werden, sondern können sie auch geleast werden. Die Daten, die durch eine Cloud vermittelt werden, seien die neue Entscheidungsbasis für nötige Serviceleistungen und neue Produkte auf Basis von Daten. Neben Innovationen spiele auch der Wandel der Denkweise eine wichtige Rolle, denn das, was wir aktuell in dem Begriff der Digitalisierung sehen, ist laut Mirjana Radonjic-Simic nur die Spitze des Eisberges.

Simon Stelgens, Geschäftsführer der s-quadrat konzepte GmbH, beleuchtete die Digitalisierung in der handwerklichen Möbelproduktion. Zur Beantwortung der Frage, warum Digitalisierung im Handwerk für sie der richtige Weg sei, verdeutlichte er, dass die Wertschöpfung nicht im Handwerk, sondern in dem Produkt oder der Dienstleistung zu sehen sei. Digitalisierung ist laut dem Schreinermeister nicht nur während dem Kundenkontakt, sondern auch davor und danach einzusetzen. Diese starte mit Mund-zu-Mund-Propaganda und der Webseite, mit der sie sich darstellen. Es folgt Customer-Relationship-Management (CRM) und die Präsentation im Kundengespräch mit Hilfe von 3D-Daten. Gleichzeitig würden aus dem Bild der Präsentation Daten, wie das Material und der Lieferant, definiert und so sähe sich schon während dem Gespräch die Konstruktion als erledigt. Nachfolgend sei die Einkaufssteuerung als neue Möglichkeit der Kommunikation in der Produktion ein Ansatz für die analoge Digitalisierung. Das Ziel Simon Stelgens ist es, in zwei Jahren das Handwerk im Handwerk abzuschalten und nur für Serviceleistungen, wie der Montage, Mitarbeiter zu benötigen.

Im Vortrag von Torsten Kairies, Director of Production and Toolshop der C. Josef Lamy GmbH, stand LAMYs Digitalisierungsansatz zur Steigerung der Produktivität im Focus. Durch Industrie 4.0. sollen in diesem Unternehmen die alten Maschinen so angezapft werden, sodass die Qualität weiterhin erhalten bleiben könne. Lean Management dient LAMY durch kontinuierliche Verbesserung, Vermeidung von Verschwendung, flache Hierarchien und eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Kapital als Wegbereiter für die Digitalisierung. Er schloss mit der Aussage: „Auch im digitalen Zeitalter kann man mit analogen Produkten erfolgreich sein.“

Als letzter Redner sprach Mario Herrmann, Geschäftsführer der MM-Automation GmbH, über seinen Ansatz, Industrie 4.0 zu realisieren. MM steht in seinem Unternehmen für Mensch und Maschine in der Automatisierungstechnik. Durch Simulationen können sie mit virtuellen Inbetriebnahmen Risiken minimieren. Es entstehen dadurch Vorteile, wie zum Beispiel die Ermöglichung der Arbeit von Zuhause, kleinere Zeitfenster, bereits programmierte und abgestimmte Maschinen und Geldersparnisse bis zu 1,3 Millionen Euro. Es sei möglich, bereits während der Produktion Anlagen zu verbessern. In seinem Vortrag forderte der Gründer von MM-Automation auf, neues Bewusstsein für Digitalisierung zu schaffen.

Anschließend wurde die Möglichkeit genutzt, in einem gemütlichen Get-together in Austausch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und eigenes Wissen zu verbreiten.

Die Vortragsfolien finden Sie auf der Website der IHK Rhein-Neckar.

Dr. Thilo Schenk und Professor Dr. Volker Schulz

Mirjana Radonjic-Simic, DHBW Mannheim

Simon Stelgens, s-quadrat konzepte GmbH

 

 

 

 

 

 

 

Torsten Kairies, C. Josef Lamy GmbH

Mario Herrmann, MM-Automation GmbH

Get-together

DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion

Am Donnerstag, den 8. März 2018 findet von 16 bis 19 Uhr die Informationsveranstaltung „DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion“ statt.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen

Während des Wintersemesters 2017/18 fand an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul in Kooperation mit der DHBW Mannheim die Vorlesung „Konstruktionslehre“ statt. Diese wurde von Herr Prof. Dr. Hulusi Bozkurt, dem Studiengangsleiter Maschinenbau der DHBW Mannheim,  geleitet. Am 30.11.2017 hielt Herr Prof. Dr. Bozkurt einen Vortrag in Istanbul an der Türkisch-Deutschen Universität, um das gemeinsame Lehrprojekt vorzustellen.

In seinem Vortrag „Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen“ am 30.11.2017 ging Herr Prof. Dr. Bozkurt auf das besondere didaktische Konzept und die Umsetzung der Veranstaltung „Konstruktionslehre“ als Blended-Learning-Konzept ein. Entgegen der klassischen Lehransätze wurde den Studierenden im Rahmen der Blockveranstaltung „Konstruktionslehre“ die Möglichkeit zur eigenständigen Umsetzung einer Entwicklungsaufgabe und somit das Lernen in realen Entwicklungssituationen ermöglicht. Jedes Team erhielt den Auftrag, eine “Mini-Paketdrohne” zum Transport von Zündholzschachteln zu entwickeln und mittels 3D-Druck zu fertigen. Bei der Umsetzung des Konstruktionsentwurfes konnten sich die Studierenden somit selbstständig unter anderem Kenntnisse der Produktentwicklung und der additiven Fertigung aneignen.

Das gemeinsame Lehrprojekt ist durch die Initiative von Herrn Prof.-Dr.-Ing. Izzet Furgac (Koordinator des deutschen Konsortiums der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul) und Herrn Assist. Prof. Dr. Mete Budakli (Lehrkraft Abteilung Maschinenbau, TDU) ins Leben gerufen worden. Durchgeführt wurde dieses unter der Leitung von Herr Prof. Dr. Bozkurt in Koordination mit Herrn Assist. Prof. Dr. Budakli und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität in Istanbul.

Für das kommende Wintersemester ist geplant das Projekt an der Technisch-Deutschen Universität, DHBW Mannheim (Prof. Dr. Hulusi Bozkurt & Prof. Dr. Markus Voß) und Friedrichshafen (Prof. Dr. Thorsten Sauer) international umzusetzen. In räumlich verteilten Teams sollen die Studierende eine Entwicklungsaufgabe unter der Nutzung der Lernplattform Moodle, Social-Media (beispielsweise Skype) und verschiedenen Medien gemeinsam lösen. Der erarbeitete Konstruktionsentwurf soll anschließend gebaut und in einem Wettbewerb getestet werden.

Prof. Dr. Brumby: Instandhaltungstage 2017

Von 21.02. bis zum 22.02.2017 fanden in Bremen die Instandhaltungstage 2017 statt. Die diesjährige Fachkonferenz war eine der best-besuchten Veranstaltungen ihrer Art. Die über 240 Teilnehmer aus unterschiedlichen Industrieunternehmen erhielten im Congress Centrum Bremen die Gelegenheit, sich unter dem Motto „Cyberspace Maintenance ersetzt weder Hammer noch Schraubenschlüssel – Tipps und Tricks für die reale Instandhaltung“ über spannende Themen für die Instandhaltung zu informieren. Prof. Brumby von der DHBW Mannheim eröffnete mit seinem Keynote-Vortrag den zweiten Konferenztag. Der Vortrag von Prof. Brumby „Smart Maintenance: Die Transformation der Instandhaltung schreitet voran“ beschrieb die wesentlichen Handlungsfelder für die zukünftige Instandhaltung.

Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie hier.

Prof. Dr. Brumby: RemoteServiceForum 2017

Von 14. Februar bis 15. Februar 2017 fand in Karlsruhe das RemoteServiceForum 2017 statt. Das Forum stand dieses Jahr unter dem Motto „Digitalisierung mit Smart Connected Service für Industrie 4.0“. Die jährlich stattfindende Konferenz beschäftigt sich mit Geschäftsmodellen, Technologien und Einführungserfahrung mit Remote-Service-Lösungen. Prof. Brumby von der DHBW Mannheim hat wie in den letzten Jahren die Moderation dieser Konferenz übernommen. Die über 20 Referenten aus Industrie und Beratung zeigten mit ihren innovative Lösungen, wie mit den richtigen Technologien erfolgreich neues Servicegeschäft generiert und unbezahlte Potentiale in Hotline, IoT und Remoteservice genutzt werden können.

Mehr Informationen zu der Veransaltung finden Sie hier.

28.04.15 – E-Learning Trends 2015

Am 28.04.15 fand an der TU in Kaiserslautern eine Konferenz zum Thema „E-Learning Trends“ statt. Herr Prof. Dr. Buergy von der DHBW Mannheim nahm daran teil und hielt ein Vortrag zu dem Thema „Wearable Technologies“. Dabei ging Prof. Dr. Buergy im speziellen auf die verschiedenen Lernarten mit Wearable Computern ein, sowie deren Vorteile.

Prof. Dr. Buergy

27.11.14 – Vortrag Bildungsaustausch des Bundes-Industrieverbandes Gebäudetechnik

Am 27.11.2014 findet an der FH in Bingen ein Vortrag von Herrn Prof. Hausmann statt.

23.10.2014 – Technologie im Wandel – Chancen im Feld nachhaltiger Mobilität

Am 23.10.2014 hielt Prof. Dr. Schmitz einen Vortrag bei der IHK Veranstaltung  „Technologie im Wandel – Chancen im Feld nachhaltiger Mobilität“. Der Titel des Vortrags lautete  „Potentiale des Brennstoffzellen-Antriebes“.

20.05. Workshop „Ausbildung in Hochschul-Rechenzentren“ von ZKI – Prof. Dr. Harald Kornmayer

Am 21.05.-22.05.2014 veranstaltete das Zentrum für Kommunikation und Information e.V. einen Workshop zum Thema „Ausbildung in Hochschul-Rechenzentren“  an der Universität Mannheim. Herr Prof. Dr. Harald Kornmayer hielt auf dieser Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Ausbildung zusammen mit der DHBW“.

Weiter Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.