Engineers for future – Rückblick zum ersten Ingenieurtag in der Metropolregion Rhein-Neckar

Der Berufsstand der Ingenieure in der Metropolregion Rhein-Neckar traf auf Einladung von VDE und VDI erstmalig in Mannheim zusammen. Die Veranstaltung an der DHBW zog am 11. Mai 2019 über 300 Besucher an und bot neben Fachvorträgen viel Raum für Begegnung und Austausch. Ein vielseitiges Begleitprogramm machte den 1. Ingenieurtag in der Metropolregion auch zu einem Meilenstein der Nachwuchsförderung. Die Fortsetzung des erfolgreichen Formates ist bereits in Planung.

Unter dem Titel „Smart Production – Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum Rhein-Neckar“ luden VDI und VDE gemeinsam zum ersten Ingenieurtag in der Metropolregion Rhein-Neckar ein. Im Fokus der Veranstaltung an der DHBW Mannheim stand die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden neuen Anforderungen an die Ingenieure, die Produktionsstrukturen und den Lebens- und Arbeitsraum von morgen. mehr

TIGERs Mannheim erobern 4. Platz

von Rebekka Litzelmann

 

Der Award für den 4. PlatzDas Team der TIGERs eroberte den 4. Platz auf der Robocup-Weltmeisterschaft in Sydney sowie einige Awards:  Zum zweiten Mal in Folge wurden sie mit dem Excellence Award ausgezeichnet, über den Award für das beste ETDP (Qualification Paper), den Open Source/Hardware-Award für die Veröffentlichung der Soft- und Hardware (zum sechsten Mal in Folge) und den ersten Platz der diesjährigen Technical Challenge dürfen sie sich ebenso freuen.

Die Spiele des diesjährigen RoboCup forderten einiges von der neuen Robotergeneration der Mannheimer. Sogar auf dem Livestream auf YouTube waren die vielen kleinen Querrollen der omnidirektionalen Räder zu sehen, welche die Roboter verloren. Später fielen auch noch ganze Räder ab und verschmolzen teilweise. Die Teammitglieder der TIGERs hatten also in Sydney neben dem üblichen Programmieren der Software auch einige Räder zu reparieren. In allen anderen Punkten bewährte sich die neue Generation der TIGERs Roboter. Besonders die neuen LED-Augen waren ein echter Hingucker.

In der Small Size League (SSL) traten dieses Jahr 17 Teams mit selbst konstruierten Robotern an. In Division A der SSL spielten die Roboter der TIGERs im Turniermodus „Double Elimination“ gegen 7 andere Teams.

Die Gruppenphase konnten die TIGERs gekonnt als Gruppenerster abschließen und sich mit einem 6:0 gegen RoboTeam Twente (Niederlande) im ersten Spiel der Playoffs in der Upper Bracket des Turniers platzieren. Dort trafen sie auf ER-Force (Deutschland). Die Erlanger trafen das Tor zwei Mal, entschieden damit das Spiel für sich und ließen die TIGERs Mannheim in die Lower Bracket fallen. Für Teams in der Lower Bracket ist es durch Siege in allen Spielen der Lower Bracket noch möglich, im Grand Finale gegen den Sieger der Upper Bracket zu spielen und damit den Weltmeistertitel zu erlangen. Für die TIGERs sollte es 2019 noch nicht der Fall sein, denn nach dem folgenden 2:0 gegen RoboDragons (Japan) trafen sie auf MRL (Iran) und verloren dieses Spiel mit 0:2.

Damit endete das Turnier für die TIGERs Mannheim mit einem vierten Platz. Den Weltmeistertitel verteidigten ZJUNlict (China), auf dem zweiten Platz konnte sich erneut ER-Force platzieren, MRL belegte den dritten Platz.

 

Auszeichnungen für die TIGERs Mannheim

von Rebekka Litzelmann

 

Trotz der Hardewareprobleme, mit denen unsere TIGERs dieses Jahr zu kämpfen hatten, belegten sie beim diesjährigen RoboCup den vierten Platz. Im Halbfinale scheiterten sie trotz einiger guten Torchancen leider an MRL aus dem Iran. Grund dafür waren vor allem Komplikationen mit den Rädern der Roboter, die zum Teil gebrochen oder sogar geschmolzen sind.

Dennoch können sie stolz auf sich sein, nicht nur den Excellence Award zum zweiten Jahr in Folge mit nach Mannheim bringen zu können, sondern auch den BEST ETDP Award und den Open Source/Hardware Award zum sechsten Jahr in Folge. Zudem belegten sie den ersten Platz in der Technischen Challenge.

RoboCup 2019 in Sydney: TIGERs Mannheim down under

von Rebekka Litzelmann

 

Nach einem langen Flug landen acht Teammitglieder der TIGERs Mannheim in Sydney. Sie haben zwölf kleine zylindrische Roboter im Gepäck, mit denen sie in der Small Size League (SSL) des RoboCup, einer Weltmeisterschaft im Roboterfußball antreten.

Dieses Jahr findet der RoboCup vom 02. bis 9. Juli 2019 in Sydney, Australien, statt. Nach den Team Set Up Tagen am Dienstag und Mittwoch folgen drei Tage mit spannenden Spielen, welche in der Turnierform „Double Knock-out“ ausgetragen werden. Bei der Weltmeisterschaft in Montréal 2018 konnten die TIGERs sich den dritten Platz sichern und hoffen, diese Erfolgsserie in Sydney fortsetzen zu können.

Für die nächsten Tagen gilt es demnach noch, der Software den Feinschliff für die kommenden Spiele zu verpassen sowie die neue Generation der Roboter-Hardware auf dem Spielfeld zu testen. Auch hat das Team die vergangenen Monate dazu genutzt, eine der Technical Challenges der Liga zu meistern. Durch eine Kamera auf dem Roboter soll der Ball erkannt werden, was die Präzision des autonomen Spiels enorm verbessert.

Erleben Sie die Spiele live und die TIGERs in Aktion auf Facebook, Twitter, Instagram.

Mehr über die TIGERs Mannheim und über den RoboCup.

DHBW Betreuerkonferenz am 14.05.2019

Mehr als 50 betriebliche Betreuer und Betreuerinnen besuchten die DHBW Betreuerkonferenz im Audimax, um mehr über das Duale Studium zu erfahren. Über 50 weitere verfolgten diese Veranstaltung über den erstmalig eingerichteten Livestream. Als Referenten traten neben Prof. Dr. Föhrenbach auch Prof. Dr. Mühlhan und Prof. Stanske auf.
Neben einem kurzen Überblick über den Aufbau des Dualen Studiums wurde die Frage beantwortet, was dieses Studienmodell für die Dualen Partner genau bedeutet. Anschließend wurden die Einsatzmöglichkeiten und die Betreuung der Studierenden im Betrieb diskutiert. Es wurde festgestellt, dass die Ergebnisse der Studierenden auch für die Firma nützlich sind und so beide Seiten durch eine gute Betreuung Vorteile erlangen. Des Weiteren war die mündliche Praxisprüfung im Anschluss an das vierte Semester ein wichtiger Bestandteil der Konferenz. Zusätzlich wurde das Thema der Vertraulichkeit und der Geheimhaltung behandelt. Darüber hinaus wurde Antwort gegeben auf die Frage nach der Wissenschaftlichkeit in Studien-, Projekt- und Bachelorarbeiten. Den Kern der Veranstaltung stellte die Betreuung dieser Arbeiten dar. Sowohl die Rolle des Betreuers und der Betreuerinnen als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen als auch die Definition und Grenzen der Betreuung wurden aufgezeigt und anhand von Beispielen veranschaulicht. Zum Abschluss wurde die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten betrachtet und wichtige Kriterien definiert.
Eine Besonderheit stellte in diesem Jahr die Liveübertragung der Konferenz dar. Deutschlandweit konnten auf diese Weise über 50 weitere betriebliche Betreuer und Betreuerinnen die Konferenz mitverfolgen.

Prof. Dr. Föhrenbach

Prof. Dr. Mühlhan

Prof. Stanske

Matthias Werle und Adrian Yass

TIGERs Mannheim erfolgreich beim RoboCup Testturnier in Twente

 

Am vergangenen Wochenende waren die TIGERs Mannheim und ER-Force (Robotics Erlangen e.V.) zu Gast beim RoboTeam Twente. Alle drei Teams spielen mit kleinen zylindrischen Robotern in der Small-Size-League (SSL) des RoboCup Soccer.

Nach der Anreise am Donnerstag wurde am Freitag das Spielfeld und das Kamerasystem über dem Spielfeld aufgebaut. In dem freundschaftlichen Testturnier am Samstag ging es hauptsächlich darum, in echten Spielsituationen die zum Teil neue oder verbesserte Hard- und Software zu testen, um für die RoboCup Weltmeisterschaft im Juli perfekt vorbereitet zu sein.

Die TIGERs Mannheim hatten die Möglichkeit bei den Spielen in Twente den Prototypen der neuen Robotergeneration testen, mit welchem sie an der Weltmeisterschaft teilnehmen werden. Die nächsten Wochen wird das Team intensiv nutzen, um die neuen Roboter fertigzustellen und weitere Verbesserungen an der Software zu implementieren. Die Platzierung letzten Jahres auf Platz 3 der Weltrangliste motiviert die TIGERs für den RoboCup 2019 in Sydney. Das Testturnier in Twente war für alle Teams ein voller Erfolg.

Turnierergebnisse:

TIGERs Mannheim vs ER-Force                                  2:0
RoboTeam Twente vs TIGERs Mannheim                   0:10
RoboTeam Twente vs ER-Force                                  nicht stattgefunden
Finale: TIGERs Mannheim vs ER-Force                      0:0 n.V.

Nach einem „Unentschieden“ im Finale wurden die TIGERs Mannheim zum Sieger des Turniers erklärt.

Mehr über die TIGERs Mannheim oder den RoboCup finden Sie hier.

„Fluid flow in porous media“ – Short Course in Toronto

Der einwöchige short course in Toronto ging viel zu schnell zu Ende.

Am Donnerstag stand ein Besuch des Ontario Science Centre auf dem Programm. Auf sechs Level verteilt findet sich hier eine überwältigende Menge an Informationen, die sehr anschaulich und interessant dargeboten werden. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Mensch, Natur und Raumfahrt.

Der Freitag begann mit einer Präsentation von Chung Lee, einem Doktoranden der U of T, zum Thema „Electrolyzers“ (siehe Bild). In einem Elektrolyseur wird mit Hilfe von elektrischem Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Von den technischen Herausforderungen, die sich dabei ergeben, berichtete Chung sehr anschaulich. Nach einer Kaffeepause hatten die DHBW Studierenden Gelegenheit die Ergebnisse, die über die Woche erarbeitet wurden, vor Masterstudierenden und Doktoranden der U of T zu präsentieren.

Nach so vielen Fachthemen war ein Besuch auf Toronto Island – bei bestem Frühlingswetter – ein angemessener Abschluss der Woche. Von Toronto Island hatten wir nochmal einen fantastischen Blick auf die Skyline Torontos.

Alle Studierenden konnten viele Impressionen und großartige Erfahrungen aus der Woche mitnehmen, nicht zuletzt wegen der guten Organisation. An dieser Stelle: Vielen Dank an alle Beteiligten, für diese eindrucksvollen sechs Tage.

Update aus Toronto: „Fluid flow in porous media“

Montag und Dienstag unseres einwöchigen Kurses waren ausgefüllt mit einer Einführung in die Strömung in porösen Strukturen. Oder „Fluid flow in porous media“, wie man hier in Toronto sagen würde. Am Mittwoch wurde es dann inhaltlich anspruchsvoll bei einem Vortrag von Manoj Balakrishnan, einem Masterstudenten der University of Toronto in der Arbeitsgruppe von Prof. Bazylaks. Manojs Forschungsthema ist der Stofftransport in Polymer Electrolyte Membrane (PEM) Brennstoffzellen. Der Fokus seiner Masterarbeit liegt dabei auf der Untersuchung verschiedener Materialien zur Optimierung der Brennstoffzelle.
Im Anschluss folgte eine Führung durch die Labore von Prof. Bazylaks Arbeitsgruppe. Neben Brennstoffzellen werden in der Arbeitsgruppe auch Untersuchungen an Wasser- und Kohlenstoff-Elektrolyseuren sowie Lithium-Ionen-Batterien durchgeführt.

Ganz entspannt und bei bestem Wetter gestaltete sich das Besuchsprogramm an den ersten drei Tagen: U of T Campusführung, Casa Loma und CN Tower. Und natürlich darf ein Gruppenbild vor der City Hall mit dem berühmten TORONTO-Schriftzug nicht fehlen.

Girls‘ Day am 28. März 2019

Auch in diesem Jahr findet wieder der Girls‘ Day, ein Mädchen-Zukunftstag, in den Räumen der Außenstelle Eppelheim statt. Hier haben Schülerinnen der Klassenstufe 10 bis 12 die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Informationen über ein technisch duales MINT-Studium zu sammeln. Durch unterschiedliche Versuche und Vorführungen wird den Schülerinnen der Ingenieursberuf nähergebracht. Das Angebot am 28. März beginnt um 10 Uhr, beinhaltet ein Mittagessen in der Mensa, und endet gegen 15 Uhr. Die Anmeldung findet online statt.

CURE bei der Formula Student Germany

Vom 6. bis 13. August nahm das CURE-Team der DHBW Mannheim mit seinem elektrischen Rennwagen CM-18e am Konstruktionswettbewerb am Hockenheimring teil.

„Die Formula Student Germany 2018 war für CURE ein besonderes Event; im Prinzip kann man als Mannheimer Team vom Hockenheimring ja fast als ein “Heimspiel” sprechen“, so Julian Rauber vom Team. Ihre Erlebnisse während des einwöchigen Wettbewerbs und die Herausforderungen, denen sich CURE stellen musste, haben die Studierenden in einem persönlichen Nachbericht festgehalten.

Die Formula Student Germany (FSG) ist ein jährlicher Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende ihre selbst konstruierten Rennwagen gegeneinander auf dem Hockenheimring antreten lassen. In den Bereichen Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumente müssen sich die Teams vor einer Jury aus Fachleuten der Industrie und Wirtschaft beweisen.