Chemische Technik an der DHBW Mannheim

Nach dem ersten Semester des Studienganges Chemische Technik kann eine positive Bilanz gezogen werden. 14 Studierende und acht Partnerunternehmen starteten in das Studium des Chemie- und Bioingenierwesens und ein Ausbau auf insgesamt 60 Studienplätze ist geplant.

Weitere Informationen über diesen gelungenen Auftakt und den Studiengang finden Sie hier.

DHBW update – Informationsveranstaltung für Duale Partner an der DHBW Mannheim

Am Donnerstag, den 19. April findet um 15 Uhr im Audimax die Informationsveranstaltung „DHBW update“ statt, welche sich mit der Weiterentwicklung der DHBW Mannheim beschäftigt.

Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen: Infoflyer Unternehmertag.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den konstruktiven Dialog.

Anmeldefrist ist der 12. April 2018.

DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion

Am Donnerstag, den 8. März 2018 findet von 16 bis 19 Uhr die Informationsveranstaltung „DHBW forscht: Digitalisierung in der Produktion“ statt.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugend forscht lockt erneut viele junge, wissenschaftsinteressierte Schülerinnen und Schüler an

Am 21. und 22. Februar stellten rund 90 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ ihre 44 Arbeiten in den Fachgebieten der Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik der Jury vor. Neben spannenden Themen, wie Transitmethoden im Klassenzimmer und eine Diffusions-Nebelkammer zur Erforschung radioaktiver Strahlung, waren auch alltagsnahe Forschungsarbeiten vertreten, wie ein Ostereierbemalroboter oder selbst gemachte Lippenstifte.

Insgesamt konnten schließlich zehn der 44 Arbeiten von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ die Jury, welche aus Lehrern, Professoren der Hochschule und Unternehmensvertretern bestand, überzeugen.

Bald dürfen diese zehn glücklichen Gewinner auch auf dem Landeswettbewerb in Stuttgart ihre vielfältigen, orginellen Projekte vorstellen.

„Jedes Mal sind wir aufs Neue überrascht und sehr beeindruckt, welche Themen die Schülerinnen und Schüler aufgreifen, welche Fragen sie sich stellen und wie sie zu schlüssigen Ergebnissen kommen.“
– Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Prorektor der DHBW Mannheim

Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen

Während des Wintersemesters 2017/18 fand an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul in Kooperation mit der DHBW Mannheim die Vorlesung „Konstruktionslehre“ statt. Diese wurde von Herr Prof. Dr. Hulusi Bozkurt, dem Studiengangsleiter Maschinenbau der DHBW Mannheim,  geleitet. Am 30.11.2017 hielt Herr Prof. Dr. Bozkurt einen Vortrag in Istanbul an der Türkisch-Deutschen Universität, um das gemeinsame Lehrprojekt vorzustellen.

In seinem Vortrag „Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen“ am 30.11.2017 ging Herr Prof. Dr. Bozkurt auf das besondere didaktische Konzept und die Umsetzung der Veranstaltung „Konstruktionslehre“ als Blended-Learning-Konzept ein. Entgegen der klassischen Lehransätze wurde den Studierenden im Rahmen der Blockveranstaltung „Konstruktionslehre“ die Möglichkeit zur eigenständigen Umsetzung einer Entwicklungsaufgabe und somit das Lernen in realen Entwicklungssituationen ermöglicht. Jedes Team erhielt den Auftrag, eine “Mini-Paketdrohne” zum Transport von Zündholzschachteln zu entwickeln und mittels 3D-Druck zu fertigen. Bei der Umsetzung des Konstruktionsentwurfes konnten sich die Studierenden somit selbstständig unter anderem Kenntnisse der Produktentwicklung und der additiven Fertigung aneignen.

Das gemeinsame Lehrprojekt ist durch die Initiative von Herrn Prof.-Dr.-Ing. Izzet Furgac (Koordinator des deutschen Konsortiums der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul) und Herrn Assist. Prof. Dr. Mete Budakli (Lehrkraft Abteilung Maschinenbau, TDU) ins Leben gerufen worden. Durchgeführt wurde dieses unter der Leitung von Herr Prof. Dr. Bozkurt in Koordination mit Herrn Assist. Prof. Dr. Budakli und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität in Istanbul.

Für das kommende Wintersemester ist geplant das Projekt an der Technisch-Deutschen Universität, DHBW Mannheim (Prof. Dr. Hulusi Bozkurt & Prof. Dr. Markus Voß) und Friedrichshafen (Prof. Dr. Thorsten Sauer) international umzusetzen. In räumlich verteilten Teams sollen die Studierende eine Entwicklungsaufgabe unter der Nutzung der Lernplattform Moodle, Social-Media (beispielsweise Skype) und verschiedenen Medien gemeinsam lösen. Der erarbeitete Konstruktionsentwurf soll anschließend gebaut und in einem Wettbewerb getestet werden.

Sieg des DHBW Teams – „Zero“ beim CHEMCAR-Wettbewerb

Am 20.11.2017 stand auch dieses Jahr wieder der CHEMCAR-Wettbewerb vor der Tür. Natürlich wurde die DHBW Mannheim von den Studenten aus dem Bereich der Verfahrenstechnik erneut vertreten. Veranstaltet wurde der Wettkampf auf der PAAT in Würzburg. Es traten neben dem Team der DHBW „Zero“ noch acht andere Teams aus vier verschiedenen Ländern an. Aufgabe ist es, ein ChemCar zu entwerfen, das am Tag des Wettbewerbs eine ausgeloste Strecke von 16,5 Metern mit einem Zusatzgewicht von 10% möglichst genau erreicht. Nach einem spannenden Rennen stand der Sieger fest: „Zero“ – das Studententeam der DHBW Mannheim gewann mit einer Abweichung von nur 0,4 Metern mit 42,4 Punkten im Rennen und der Gesamtwertung. Den zweiten Platz belegte die Azad University Najafabad branch from Isfahan aus dem Iran mit 33,5 Punkten, dicht gefolgt von der RWTH Aachen auf dem dritten Platz mit 32,6 Punkten.

Auch nächstes Jahr findet im September wieder ein CHEMCAR-Wettbewerb statt. Diesmal auf der ProcessNET Jahrestagung in Aachen.

„Meet & Code“ im Technomuseum

Das Robocup-Team TIGERs Mannheim war am 22. Oktober präsent auf der Messe „Meet & Code“ im Technomuseum in Mannheim.

„Meet & Code“ ist eine Initiative, deren Ziel es ist, schon Kinder und Jugendliche an die Informatik heranzuführen und sie für Programmieren zu begeistern. Bei der Vielfältigkeit der Events sind den Veranstaltern keine Grenzen gesetzt: Von Programmier- und Robotikkursen, bis zu Wettbewerben oder Hackathons. Interessierte Veranstalter konnten sich mit passenden Events bewerben und von den Initiatoren eine finanzielle Förderung in Höhe von 500 EUR erhalten. Die Events der „Meet & Code “ Initiative fanden im Rahmen der EU Code Week vom 07.-22.10. statt. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von SAP und der gemeinnützigen GmbH  „Haus des Stiftens“. Gerade in den Zeiten der Digitalisierung werden Programmier-Kenntnisse und ein versierter Umgang mit Daten und Algorithmen immer wichtiger. Kinder früh an diese Thematik heranzuführen und eine Offenheit für technische Themen zu schaffen sind Gründe für die Initiative „Meet & Code“.

Eine der zahlreichen Events war die Messe am 22.10. im Technomuseum in Mannheim. Veranstalter, wie beispielsweise das Zentralinstitut für seelische Gesundheit, das Museum selbst, die Abendakademie und viele mehr haben sich beteiligt und spannende Aktionen für die jungen Messebesucher organisiert. Die Begeisterung der Teilnehmer konnte auch Jonas Herzog, ein Teammitglied der TIGERs, aus erster Hand mitbekommen: „Überraschend viele Technikinteressierte Leute mit und auch ohne Vorwissen ließen sich begeistern.“

Mehr zu den Tigers auf Facebook sowie unter www.tigers-mannheim.de.

Dozentenkonferenz 2017

Am 28.09.17 besuchten über 40 Teilnehmer die Dozentenkonferenz der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim. Die Themen des Workshops, der am Vormittag stattfand, waren der Einblick und der Austausch in dem Bereich der Didaktik. Am Nachmittag konnten die Labore der DHBW unter der Führung der Laboringenieure besucht werden. In dem anschließenden Vortrag der Fachverantwortlichen wurden die Teilnehmer über Herausforderungen, wie beispielsweise die Industrie 4.0 in der dualen Lehre, und organisatorische Themen der Lehre informiert. Ihren Abschluss fand die diesjährige Dozentenkonferenz in einem gemeinsamen “Get-together”.

Elektromobilität … es tut sich was – DHBW Mannheim als Motor einer zukunftsweisenden Technologie

„Mercedes steigt bei DTM aus…. und bei der Formular E ein“. Eine Schlagzeile, die zunächst vielleicht nur bei den autorennsportbegeisterten Fans für große Aufregung sorgt, aber dennoch auch deutliches Zeichen einer sich wandelnden Branche und Gesellschaft ist. England und Frankreich bereiten Gesetze zum Verbot von Verbrennungsmotoren auf den Straßen vor. Langfristig soll der Straßenverkehr unabhängig von der Ressource Öl werden. Um weiterhin technischer Marktführer zu bleiben, ist für die Automobilbranche die Entwicklung von effizienten alternativen Antriebsformen eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Die großen Automobilhersteller erhöhen unbemerkt oder lautstark ihre Entwicklungskompetenzen im Bereich Elektromobilität. Die Zukunft hat längst begonnen!

Forschung, Technologietransfer und Nachwuchssicherung in den Feldern Elektroantrieb, Batterietechnologie, Steuerungstechnik, Infrastruktur und Mobilitätskonzepte sind Kernthemen der Unternehmen zur Bewältigung der Elektromobilitäts-Wende.

Themen, die auch an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim bereits eine zentrale Rolle spielen und schon längst Bestandteil der Studien- und Ausbildungspläne des praxisnahen dualen Studiums sind. Technologietransfer, Netzwerke, Forschungskooperationen sowie eine umfangreiche Labor- und Forschungsinfrastruktur ergänzen das umfassende Angebot der DHBW Mannheim als Ausbildungs- und Forschungspartner der Wirtschaft zur Elektromobilität.

Formula Student Electric

Eindrucksvolles Beispiel aus der Lehre, wie man innovative Technologien, Forschergeist und Elektromobilität zusammenbringen kann, ist das interdisziplinäre Studienprojekt CURE (Cooperative University Racecar Engineering). Entstanden aus einer Machbarkeitsstudie des Studiengangs Projekt Engineering, besteht das studentische CURE-Team heute aus 60 Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen vom Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik bis hin zu BWL, Digitale Medien und Wirtschaftsinformatik. Unter dem Motto „Zeit, die Träume aus der Schublade zu nehmen“ arbeiteten sie in den letzten Monaten intensiv an dem Ziel, sich in diesem Jahr für die Formula Student Electric zu qualifizieren und mit einem selbst konstruierten E-Rennwagen an den Start zu gehen. Zur Qualifizierung reicht aber nicht nur ein schnittiger Rennwagen und die Performance, sondern auch Konstruktion, Technik und Finanzplanung müssen stimmen. Doch das Etappenziel ist geschafft! Erst vor wenigen Tagen kam das Team reich an Erfahrung und angespornt für weitere Rennen von der Formula Electric Italy zurück. Ernst Hirzel, der seit Jahren als Dozent das CURE-Projekt begleitet, betont ausdrücklich: „Die Formula Electric Italy hat nicht nur eindrucksvoll gezeigt, zu welchen Höchstleistungen studentische Teams unterschiedlicher Nationen fähig sind, sondern auch wie attraktiv der Elektroantrieb ist und in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Alle Teams – CURE eingeschlossen – leisten hier Schrittmacherdienste für die Mobilität der Zukunft, die leiser aber dafür effizienter sein wird.“

Studienangebote zur Elektromobilität

CURE ist jedoch längst nicht der einzige Berührungspunkt zu den neuen Technologien an der Dualen Hochschule. Eine ganze Studienrichtung Elektromobilität im Studiengang Mechatronik ist darauf ausgerichtet Ingenieure auszubilden, die zukünftig Mobilität emissionsfrei entwickeln können. Auf Basis der Inhalte aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnik werden Nachwuchskräfte ausgebildet, die mit den Zukunftstechnologien alternativer Antriebe vertraut sind, veränderte Anforderungen erkennen, bewerten und in technische Prozesse umsetzen können. Die „Elektromobilisten“ können interdisziplinär denken und haben ein Verständnis zur Weiterentwicklungen von Schlüsseltechnologien und Innovationen. Im Vordergrund der Studienrichtung Elektromobilität stehen die Entwicklung von Komponenten und deren Integration zu Sub- und Gesamtsystemen von elektrischen Antrieben sowie die Versorgung mit Energie. Zahlreiche Studienprojekte, wie z.B. die Umstellung eines Quads vom herkömmlichen Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb, und Bachelor-Arbeiten in allen technischen Studienrichtungen beschäftigen sich außerdem schon heute mit sehr praxisorientierten Fragestellungen zu Speicher- und Antriebstechnologien.

Technologietransfer und Forschung

Darüber hinaus ist die DHBW Mannheim im Rahmen ihrer kooperativen Forschung auf den Gebieten Mobilität und Energieerzeugung aktiv. Das seit Jahren etablierte Kompetenzzentrum Nachhaltige Energiesysteme fügt das Thema Elektromobilität in den erforderlichen Gesamtzusammenhang von Energieerzeugung, Speicherung, Energiemanagement, Leittechnik und Energietransformation ein.

Das Forschungscluster Elektrochemie (ELCH) beschäftigt sich an der DHBW Mannheim mit Energiewandlungs- und -speicherprozessen in Batterien und Brennstoffzellen. Schwerpunkt der Forschung in Bezug zur Nachhaltigen Mobilität ist die technische Optimierung von Polymermembran-Brennstoffzellen. Dies schließt auch Untersuchungen zur Wasserstoffinfrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge (z.B. Wasserstoffrecycling, Power-to-Gas, Home Fueling) sowie Messung und Simulation des Alterungsverhaltens von Lithium-Ionen Batterien mit ein. Ergänzt um das Verbundprojekt MemPHys sowie einer umfangreichen Infrastruktur zur Messung und Analyse von Brennstoffzellen bietet die DHBW Mannheim in diesem Bereich ein umfangreiches Portfolio als Forschungs-, Schulungs- und Ausbildungspartner.

Prof. Dr. Föhrenbach (Dekan DHBW Mannheim): „Die Elektromobilität als Kernelement der Energiewende ist so unausweichlich wie komplex. Wir sind überzeugt, dass die deutschen Automobilhersteller und Zulieferfirmen dies erkannt haben. Die DHBW Mannheim leistet hier mit motivierten Studierenden wie im Projekt CURE, modernen Studienangeboten sowie zukunftsweisenden Forschungsprojekten ihren Beitrag, um gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen diese Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen.“

CURE – Formula Student Italy

Ende Juli nahm CURE zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an einem offiziellen Formula Student Event teil.  CURE Mannheim belegte in der Klasse 1E den letzten Platz. Jedoch haben sie jede Menge Erfahrungen mitgenommen.  Im Aftermovie werden ihre Eindrücke zusammengefasst.