Jugend forscht an der DHBW – Von der Struktur des Universums bis zum Spiegelei auf Knopfdruck

Geschafft! – strahlende Gesichter und Siegerlaune bei Julian und Julian, Gabriel Ben, Jannis, Adrian, Catharina, Laurin, Kilian, Emilia, Anastasia, Daria, Sophia, Julia und Nemea. Sie haben es in die nächste Runde des Jugend forscht Wettbewerbs auf Landesebene geschafft. Der Regionalwettbewerb Nordbaden fand am 19. und 20. Februar an der DHBW Mannheim in Zusammenarbeit mit dem VDI Bezirksverein Nordbaden und Pfalz e.V. statt.

Aktuelle Fragestellungen zu Auswirkungen des Klimawandels, das Thema Plastik, deren Vermeidung oder Alternativen dazu, das autonome Flugzeug, die Struktur des Universums aber auch ganz praktische Themen wie die Frage nach der besten Milch, wie man sein Handy mit Alltagsmaterialien ohne Strom aus der Steckdose aufladen kann oder auch der treppensteigenden Rollstuhl und eine neue Generation von Recyclingpapier wurden von den Nachwuchswissenschaftler*innen untersucht und entwickelt.

Kippen: Harmloser Dreck oder doch giftige Umweltverschmutzung?
Nemea Home (15), Clara Legner (15) , Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim, 1. Preis Arbeitswelt Jugend forscht

Alle Siegerarbeiten sind gut durchdacht. Es kommen wissenschaftliche Arbeitsmethoden zum Einsatz wie zum Beispiel bei der Arbeit von Laurin und Kilian Seiler vom Ludwig-Frank-Gymnasium aus Mannheim, die nicht nur die Inhaltsstoffe verschiedener Milchsorten verglichen haben, sondern auch Geschmack und Stabilität von daraus erzeugtem Milchschaum. Ihre Ergebnisse mündeten schließlich in der Zusammenstellung von Kaufkriterien für die unterschiedlichen Produkte. Oder auch bei der Untersuchung des Bodens am Vogelstangsee von Emilia Hermann, Anastasia König und Daria Dzierzanowski vom Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Mannheim, die Bodenaktivität mittels unterschiedlicher Bodenproben erforscht haben. Bei der Fragestellung, ob Zigarettenkippen ein lästiges Übel oder eine giftige Umweltverschmutzung sind, haben Nemea Holme und Clara Legner vom Ludwig-Frank-Gymnasium nicht nur den Beweis wissenschaftlich erarbeitet, sondern gleich noch spezielle Sammelbehälter für die Haltestellen im ÖPNV designt, um Raucher zum Umdenken zu bewegen. Die Weiterentwicklung von Recyclingpapier in umweltfreundliches Geschenkpapier sowie die Herstellung von Graskartons mit Innenbeschichtungen aus biologischem Material brachten Sophia Hermann und Julia Schröder vom Geschwister-Scholl-Gymnasium den Sieg.

 

Schüler experimentieren: Den 1. Platz im Bereich Technik belegte das Projekt: Spiegeleier auf Knopfdruck von Julian Helas (14), Julian Frank (13), Silas Pickford (13) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium, Mannheim

Um das Spiegelei auf Knopfdruck zu generieren, mussten Julian Helas, Julian Frank und Silas Pickford, ebenfalls vom Geschwister-Scholl-Gymnasium allerdings einen Roboter entwickeln. Das ist ihnen gelungen – die splitterfreie Öffnung des Eis, das Aufschlagen in die Pfanne und die Entsorgung der Eierschale klappt damit reibungslos. Sehr anspruchsvoll sind auch die Arbeiten von Janis Weisbrodt (Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim) und Gabriel Ben Freudenberg (St. Raphael-Gymnasium Heidelberg), die mithilfe ihrem programmierten Evolutions-Simulator mit einem selbst lernenden Algorithmus bzw. einer programmierten Handy-App zur Unterstützung bei der Orientierung in fremden Umgebungen punkten konnten. Eine eigene Software hat auch Adrian Becker vom Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg entwickelt. Getreu dem Motto „Simple but powerful“ ermöglicht sie das einfache Erstellen von Vorträgen und Präsentationen. Absolut auszeichnungswürdig ist schließlich die Arbeit von Catharina Hock (Lessing-Gymnasium Mannheim). Für ihre Untersuchung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds hat sie u.a. auch Daten den Planck-Satelliten herangezogen.

 

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