TIGERs Mannheim – Studentenprojekt sucht Sponsoren

Die TIGERs, ein fachübergreifendes Studentenprojekt der DHBW, sucht Sponsoren. Weltweit will sich das Team der Konkurrenz im Roboterfußball in 2016 stellen:

  • RoboCupWM 2016 in Leipzig
  • European Open 2016 in Eindhoven
  • Iran Open 2016 in Teheran

Dazu muss die Ausrüstung überholt und das Geld für die Reisen aufgebracht werden. Mit ihrem Sponsoringangebot sucht das Team nun Geldgeber. Sponsoren haben die Gelegenheit sich  international mit Logos auf den Robotern, der Webseite, den T-Shirts oder auf Bannen zu präsentieren. Zum Sponsoring Booklet

 

Baden-Württemberg Hochschulmarathon im Iran

Ein Bericht von Prof. Joachim Schmidt

IranreiseZwei Städte, neun Hochschulen und sechs Forschungsinstitute besuchte Professor Joachim Schmidt während seiner fünftägigen Iranreise. Gemeinsam mit 11 weiteren baden-württembergischen Vertretern verschiedener Hochschulformen und wissenschaftlicher Einrichtungen folgte er dem Angebot des bw-i (Baden-Württemberg International http://www.bw-i.de), die iranische Universitäts- und Forschungslandschaft zu erkunden. Das wesentliche Ziel der Delegation war es, nach dem Abschluss des Atomabkommens im Juli und der bevorstehenden Aufhebung der Sanktionen im kommenden Jahr die wissenschaftlichen Beziehungen und Kooperationen mit dem Iran zu intensivieren.

Besucht wurden die Top Universitäten und staatliche Forschungseinrichtungen des Landes in Teheran und Isfahan. „Jeden Tag standen zwei bis drei Institutionen auf dem Programm. Ein echter Hochschulmarathon“, so Prof. Schmidt. Mit 5 Mio. Studierenden, davon ca. 60% Frauenanteil auch in technischen Studiengängen, über 1000 Universitäten und jährlich 500.000 staatlich geprüften Studienanfängern ist der Iran im Wissenschafts- und Bildungsbereich sehr gut aufgestellt. Beeindruckt zeigt er sich von der fachlichen sowie technologischen Ausstattung der Einrichtungen. „Alles ist vorhanden, um auf hohem Niveau zu forschen, zu lehren und zu lernen“.

Plenumssitzung an der SHahid Behesthi Uni, Teheran

Plenumsitzung an der Shahid Behesthi Uni, Teheran

Dabei hört es mit dem Studium nicht auf: Bereits während des Studiums können die Studierenden und Absolventen auf dem Campus „Inkubatoren“ für Firmengründungen nutzen. Weitere drei Jahre nach dem Hochschulabschluss (Master oder PhD) ermöglichen ihnen diese, ihre Ideen weiter zu entwickeln und auf den Markt zu bringen – mit finanzieller Unterstützung durch die Universität oder Regierungseinrichtungen. „Ein vorbildliches Konzept“, schwärmt Schmidt, „das den Mut zur Entwicklung und Umsetzung von innovativen Technologien und Geschäftsmodellen, bei geringem Risiko, ungemein fördert“.

Neben den Besichtigungen fanden Gespräche mit dem stellvertretenden iranischen Wissenschaftsminister Dr. Hossein Salar-Amoli sowie mit Präsidenten und Direktoren staatlicher Forschungseinrichtungen und Verantwortlichen für Clusterpolitik statt. Dabei wurde der Aufbau von Doppelabschlüssen und gemeinsamen Studiengängen sowie die Initiierung von Austauschprogrammen zwischen den Hochschulen und industriellen Partnern für Lehrende und Studierende diskutiert.

Bild 5 Isfahan - Vorstellung DHBW

Prof. Joachim Schmidt (2. v. l.) bei seinem Vortag während des Get-Togethers

Rund 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kamen zum Get-Together, das mit Unterstützung der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer (AHK) und der Elmi-Karbordi Hochschule initiiert wurde. „Towards economic growth: The role of diversity in higher education” lautete der Titel der Veranstaltung. Am Beispiel der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) wurde veranschaulicht, wie eine diversifizierte Hochschullandschaft und die enge Verzahnung mit der Industrie zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Erfolg führen kann.

Schon jetzt besteht ein reger E-Mailverkehr über die Ländergrenzen, der das große Interesse von Hochschullehrern und Unternehmern an einem aktiven Austausch und Kooperation bekundet. „Ich hoffe“, so Prof. Schmidt, dass wir in Zukunft die Ideen und Projekte, welche wir während dieser Reise entworfen haben, möglichst bald in eine für beide Länder gewinnbringende (duale) Praxis überführen können.“

Arbeitsamt informiert sich

Arbeitsberater der Arbeitsämter Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz informierten sich am 1. Dezember über das Duale Studienkonzept an der DHBW Mannheim. Professoren der Fakultät Wirtschaft und Technik erläuterten ausgwählte Bachelor-Studiengänge und der Duale Master wurde vorgestellt. Mit einer Führung durch das Labor des Studiengangs Maschinenbau erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Praxis der Theorie. Auch die aktuelle Studierendenakquise wurde anhand der Bewerberbörse dargestellt. „Eine Veranstaltung“, so ein Arbeitsberater aus Mannheim, „die durch ihre vorbildliche Organisation, die Offenheit der Professoren und den Rundgang durch die Labore beeindruckt hat.“

Mannheim macht schlau

Junge Forscher in Aktion

Schrauben, fahren, probieren, erleben, staunen – die 3500 Besucher des infoaktiven Wissenschaftstages „Mannheim macht schlau“ waren den ganzen Tag in Aktion. Neun Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen präsentierten sich am 1. Adventssonntag im Technoseum. Die jungen und alten Forscher konnten sich in den Themenbereichen Technik, Medizin, Sprachwissenschaft, Psychologie, Psychiatrie und Astronomie ausprobieren und informieren.

Die Duale Hochschule Mannheim begeisterte die Besucher mit dem Motorenlabor, bei dem ein Motor auseinander- und wieder zusammengebaut wurde. Vor dem Rennwagen „Cure“ sammelten sich die „Testfahrer“ in einer nicht enden wollenden Schlange und der Tischkicker sowie die Flying Pictures und die Fußballroboter der Tiger Teams waren begehrte Stationen.

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MINT-Coaching-Workshop am 3.11.2015

Am 3. November 2015 wird ab 14:30 Uhr unter dem Titel „MINT-Coaching-Workshop“ eine Veranstaltung im Audimax der DHBW Mannheim stattfinden, die für alle unsere Studierenden offen ist. Darüber hinaus ist jeder Interessierte herzlich willkommen.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Aufstiegskompetenzen besonders für Frauen aufzuzeigen und den Studentinnen und Studenten hilfreiche Ratschläge für eine erfolgreiche Karriere mit auf den Weg zu geben. Als Referentinnen sind Frau Dr. Mronga und Frau Staß eingeladen. Frau Dr. Mronga referiert zu dem Thema „Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe!“. Das Vortragsthema von Frau Staß lautet „Was uns im Beruf glücklich macht – Impulse für mehr Eigenverantwortung“.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Aus organisatorischen Gründen ist eine formlose Anmeldung unter irmgard.foerster@dhbw-mannheim.de mit dem Betreff „Anmeldung MINT-Workshop“ bis zum 27.10.2015 erforderlich.

5. Eppelheimer „Berufe Parcours“ bricht alle Rekorde

Mehr als vierzig Unternehmen und Einrichtungen präsentierten am 9. Oktober beim „5. Eppelheimer Berufe Parcours“ den mehr als 700 Schüler/innen von FESCH (Friedrich-Ebert-Schule, Gemeinschaftsschule), DBG (Dietrich Bonhoeffer Gymnasium) und zahlreichen anderen Schulen der Region ihre attraktiven Berufe und Studiengänge. Die Meinungen der Schüler/innen, Aussteller und Eltern waren durchweg begeistert. Das lag vor allem an den tollen Mitmach-Möglichkeiten, die sich die Unternehmen einfallen ließen, um ihre Berufe den Jugendlichen näher zu bringen.

Berufe Parcours 2

Ein Schüler unter der Anleitung von Herrn Kraft (links) und Bernd Deimel (rechts) bei den ersten Überlegungen zur Demontage des Getriebes. Im Vordergrund das Bandmodell.

Die DHBW Mannheim, Standort Eppelheim,  war mit dem Studiengang Mechatronik erstmalig beteiligt. Laboringenieur Bernd Deimel, Felix Kraft (Studentische Hilfskraft) und Prof. Dr. Voits (Studiengangsleiter Mechatronik) betreuten den Stand der DHBW. An zwei Exponaten konnten die Schüler ihre praktischen Fähigkeiten mit der Demontage und Montage eines Getriebemodells oder am Bandmodell eines Förderbandes, mit dem die Interessierten Positionieraufgaben zum Anpressen eines Dosendeckels durchführen konnten, erproben. Somit wurde die Verbindung zwischen Maschinenbau (Getriebemodell) und Elektrotechnik (Bandmodell) für die Mechatronik hergestellt.

Zwei Duale Partner der Studienrichtung Mechatronik (ABB und Daimler AG) waren ebenfalls vertreten. Hier konnten die Schüler somit auch die ersten Kontakte bzgl. eines dualen Studiums knüpfen.

 

IGM Praxisbetreuer: Betreuerschulung an der DHBW Mannheim

Die IG Metall Baden-Württemberg nahm als erstes Unternehmen das Serviceangebot „Betreuerschulung“ der DHBW Mannheim wahr. 20 Praxisbetreuer von Bachelorarbeiten der IG Metall folgten der Einladung des Hochschulinformationsbüros der IG Metall Baden-Württemberg zur Betreuerschulung an der DHBW Mannheim am 07.10.2015. Dekan Prof. Dr. Föhrenbach, Prodekan Prof. Dr. Schulz und Studiengangsleiter Prof. Stanske (Maschinenbau) informierten die Teilnehmer  zu den  Modalitäten bei Projekt- und Bacholorarbeiten und führten durch die Labore der DHBW Mannheim. Simon Goldendstein, Gewerkschaftssekretär IG Metall Mannheim, stellte den Teilnehmern die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei der Durchführung der Praxisphasen vor.

84 Studenten im Einsatz: Konstruktion und Härtetest einer Seilwinden-Startvorrichtung für Modellbau-Segelflugzeuge

Begleitend zu ihrer Konstruktionslehre-Vorlesung planten, bauten und testeten 84 duale Studierende im Bachelorstudiengang Maschinenbau an den DHBW-Standorten Mannheim und Friedrichshafen im vergangenen Semester funktionstüchtige Hochseilwinden, die für den Seilstart von Modellfluggleitern genutzt werden sollen.

Ein Bericht von Timo Langlitz und Stephan Groß

Wie weckt man bei angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren Enthusiasmus für ihre Arbeit? Über dieser Frage scheinen unsere Professoren Hulusi Bozkurt und Markus Voß aus Mannheim sowie Thorsten Sauer aus Friedrichshafen lange gemeinsam gebrütet zu haben. Denn oft werden wir Studierenden gezwungen, reine Papiertiger zu sein. In diesem vorlesungsbegleitenden Konstruktionsentwurf dagegen soll endlich mal nicht nur geplant, sondern auch gebaut und getestet werden. Denn wer könnte uns besser rückmelden, wie gut unsere Konstruktionen funktionieren, als die Produkte selbst?

Konstruktion ist mehr als simple Zeichnungserstellung, bei der die Lösung von vorneherein feststeht. Konstruktion beinhaltet Inspiration, Kreativität, Freude am Lösen scheinbar unlösbarer Aufgabenstellungen und erfordert vor allem auch viel Achtsamkeit zum Erkennen von Fehlern, bevor es zu spät ist. Doch wie kombiniert man dies in der Lehre? Wie leitet man angehende Ingenieure zur kosten- und montagegerechten Konstruktion an?

Das Rezept ist einfach: Man nehme drei Kurse von den DHBW-Standorten in Mannheim und Friedrichshafen, würfle sie in Gruppen durcheinander. Man gebe ihnen ein Thema, einen Zeitplan, sowie detaillierte Bewertungskriterien der Teilaufgaben. Und dann warte man ab, was passiert.

Erst Kick-off, dann Take-off. Der Arbeitsauftrag lautet: „Konstruieren Sie eine Seilwinde für den Hochstart von Modellbau-Segelflugzeugen, mit zwei Personen zu bedienen, als Antrieb steht ein Akkuschrauber zur Verfügung, Budget 250 Euro.“ Wir fragen ungläubig nach: „Was? Wir sollen die Winde wirklich bauen?“ Die Antwort kommt prompt: „Ja!“ Da müssen wir nachbohren, ob vielleicht nur die beste Winde gebaut werden soll. „Nein, alle!“ heißt es sofort: „Bereitet euch auf einen Flugtag vor!“

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Also dann, erstellen wir ein Antriebskonzept, direkte Anwendung des in der Vorlesung Gelernten. Bestellliste für einen Normteilelieferanten ausarbeiten – dass ja alles stimmt! Zusammenbauzeichnungen gehören natürlich auch dazu. Ob jetzt Kooperation über Videochat oder doch eher das nahezu altmodische, persönliche Treffen der Konstrukteure für ein Wochenende (inklusive Übernachtung und Mannheimer Barszene) – die Kommunikation läuft gruppenabhängig gut. So kommen wir dem Ingenieursalltag einen Schritt näher, in dem Kollegen an verschiedenen Standorten zusammenarbeiten.

Konstruktionsreview mit erster Handskizze

Jetzt wird’s lustig, denn die Aufgabe heißt Montage auf Zeit. Haben wir natürlich beim Entwurf bedacht und gesellen uns in die Werkstatt. Unzählige Versuche, die abzugebenden Montagevideos werden durch Flüche ruiniert, die Spannung ist hoch, wie bei einem Wettkampf. Auch hier der Praxisbezug: Konkurrenz belebt das Geschäft. Trotzdem hilft man sich auch gruppenübergreifend – mit anstachelndem Spott, Werkzeug und fleißigen Händen.

Dann dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Flugtag kommt. Als er endlich da ist, treten die Mannheimer Konstruktionsteams geschlossen auf dem Flugplatz des Weinheimer Modellflugsportvereins an, um die unendlichen Weiten des Himmels zu erobern. Absolut faszinierend daran: Jede Seilwinde bringt die Flieger in die Luft, jede Gruppe ist begeistert von der eigenen Leistung und der der anderen. Weniger gut: Nicht alle Flugzeuge überleben den Test, da Sie schneller ab- als aufsteigen. Auch lustig. Zumindest für die Studenten. Und die Professoren haben ja auch nichts anderes erwartet. Denn runter kommen sie alle…

Die erfolgreichen Konstrukteure der Seilwinden auf dem Flugplatz des Weinheimer Modellflugsportvereins

Was haben wir gelernt? Im Team arbeiten, theoretische Inhalte auf praktische Problemstellungen anwenden, Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und mal bis zum Äußersten gehen. Doch ohne den Spaß wäre all das nicht halb so gut im Gedächtnis geblieben!

Dozentenkonferenz 2015

Über 50 externe Lehrbeauftragte besuchten am 17. September 2015 die Dozentenkonferenz der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim. Die Konferenz gliederte sich in drei Teile: Vormittags konnten die TeilnehmerInnen im Rahmen eines Workshops Einblicke in didaktische Methoden gewinnen. Am Nachmittag führten die Laboringenieure durch die Laborlandschaft der Fakultät Technik. Im Anschluss informierten die Fachverantwortlichen in einer Vortragsreihe zu zentralen und organisatorischen Themen der Lehre an der DHBW Mannheim. Abgeschlossen wurde die Konferenz mit einem gemeinsamen „Get-together“.

Prof. Dr. Christian Bürgy: Wearables – Realität und Science-fiction

Prof. Dr. Christian BürgyWir  sind ganz nah dran an der unwirklichen Wirklichkeit. Kleincomputer sind längst unter der Haut und nun auf dem Weg weite Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens zu gestalten. Christian Bürgy, Professor für Angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim schildert in einem Betrag für den Stifterverband für deutsche Wissenschaft die Möglichkeiten von Wearables.

www.youtube.com/watch?v=rE7cM20Lbvk