5. Eppelheimer „Berufe Parcours“ bricht alle Rekorde

Mehr als vierzig Unternehmen und Einrichtungen präsentierten am 9. Oktober beim „5. Eppelheimer Berufe Parcours“ den mehr als 700 Schüler/innen von FESCH (Friedrich-Ebert-Schule, Gemeinschaftsschule), DBG (Dietrich Bonhoeffer Gymnasium) und zahlreichen anderen Schulen der Region ihre attraktiven Berufe und Studiengänge. Die Meinungen der Schüler/innen, Aussteller und Eltern waren durchweg begeistert. Das lag vor allem an den tollen Mitmach-Möglichkeiten, die sich die Unternehmen einfallen ließen, um ihre Berufe den Jugendlichen näher zu bringen.

Berufe Parcours 2

Ein Schüler unter der Anleitung von Herrn Kraft (links) und Bernd Deimel (rechts) bei den ersten Überlegungen zur Demontage des Getriebes. Im Vordergrund das Bandmodell.

Die DHBW Mannheim, Standort Eppelheim,  war mit dem Studiengang Mechatronik erstmalig beteiligt. Laboringenieur Bernd Deimel, Felix Kraft (Studentische Hilfskraft) und Prof. Dr. Voits (Studiengangsleiter Mechatronik) betreuten den Stand der DHBW. An zwei Exponaten konnten die Schüler ihre praktischen Fähigkeiten mit der Demontage und Montage eines Getriebemodells oder am Bandmodell eines Förderbandes, mit dem die Interessierten Positionieraufgaben zum Anpressen eines Dosendeckels durchführen konnten, erproben. Somit wurde die Verbindung zwischen Maschinenbau (Getriebemodell) und Elektrotechnik (Bandmodell) für die Mechatronik hergestellt.

Zwei Duale Partner der Studienrichtung Mechatronik (ABB und Daimler AG) waren ebenfalls vertreten. Hier konnten die Schüler somit auch die ersten Kontakte bzgl. eines dualen Studiums knüpfen.

 

IGM Praxisbetreuer: Betreuerschulung an der DHBW Mannheim

Die IG Metall Baden-Württemberg nahm als erstes Unternehmen das Serviceangebot „Betreuerschulung“ der DHBW Mannheim wahr. 20 Praxisbetreuer von Bachelorarbeiten der IG Metall folgten der Einladung des Hochschulinformationsbüros der IG Metall Baden-Württemberg zur Betreuerschulung an der DHBW Mannheim am 07.10.2015. Dekan Prof. Dr. Föhrenbach, Prodekan Prof. Dr. Schulz und Studiengangsleiter Prof. Stanske (Maschinenbau) informierten die Teilnehmer  zu den  Modalitäten bei Projekt- und Bacholorarbeiten und führten durch die Labore der DHBW Mannheim. Simon Goldendstein, Gewerkschaftssekretär IG Metall Mannheim, stellte den Teilnehmern die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei der Durchführung der Praxisphasen vor.

84 Studenten im Einsatz: Konstruktion und Härtetest einer Seilwinden-Startvorrichtung für Modellbau-Segelflugzeuge

Begleitend zu ihrer Konstruktionslehre-Vorlesung planten, bauten und testeten 84 duale Studierende im Bachelorstudiengang Maschinenbau an den DHBW-Standorten Mannheim und Friedrichshafen im vergangenen Semester funktionstüchtige Hochseilwinden, die für den Seilstart von Modellfluggleitern genutzt werden sollen.

Ein Bericht von Timo Langlitz und Stephan Groß

Wie weckt man bei angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren Enthusiasmus für ihre Arbeit? Über dieser Frage scheinen unsere Professoren Hulusi Bozkurt und Markus Voß aus Mannheim sowie Thorsten Sauer aus Friedrichshafen lange gemeinsam gebrütet zu haben. Denn oft werden wir Studierenden gezwungen, reine Papiertiger zu sein. In diesem vorlesungsbegleitenden Konstruktionsentwurf dagegen soll endlich mal nicht nur geplant, sondern auch gebaut und getestet werden. Denn wer könnte uns besser rückmelden, wie gut unsere Konstruktionen funktionieren, als die Produkte selbst?

Konstruktion ist mehr als simple Zeichnungserstellung, bei der die Lösung von vorneherein feststeht. Konstruktion beinhaltet Inspiration, Kreativität, Freude am Lösen scheinbar unlösbarer Aufgabenstellungen und erfordert vor allem auch viel Achtsamkeit zum Erkennen von Fehlern, bevor es zu spät ist. Doch wie kombiniert man dies in der Lehre? Wie leitet man angehende Ingenieure zur kosten- und montagegerechten Konstruktion an?

Das Rezept ist einfach: Man nehme drei Kurse von den DHBW-Standorten in Mannheim und Friedrichshafen, würfle sie in Gruppen durcheinander. Man gebe ihnen ein Thema, einen Zeitplan, sowie detaillierte Bewertungskriterien der Teilaufgaben. Und dann warte man ab, was passiert.

Erst Kick-off, dann Take-off. Der Arbeitsauftrag lautet: „Konstruieren Sie eine Seilwinde für den Hochstart von Modellbau-Segelflugzeugen, mit zwei Personen zu bedienen, als Antrieb steht ein Akkuschrauber zur Verfügung, Budget 250 Euro.“ Wir fragen ungläubig nach: „Was? Wir sollen die Winde wirklich bauen?“ Die Antwort kommt prompt: „Ja!“ Da müssen wir nachbohren, ob vielleicht nur die beste Winde gebaut werden soll. „Nein, alle!“ heißt es sofort: „Bereitet euch auf einen Flugtag vor!“

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Winde zum Starten von Modellfluggleitern mit Akkuschrauber als Antrieb

Also dann, erstellen wir ein Antriebskonzept, direkte Anwendung des in der Vorlesung Gelernten. Bestellliste für einen Normteilelieferanten ausarbeiten – dass ja alles stimmt! Zusammenbauzeichnungen gehören natürlich auch dazu. Ob jetzt Kooperation über Videochat oder doch eher das nahezu altmodische, persönliche Treffen der Konstrukteure für ein Wochenende (inklusive Übernachtung und Mannheimer Barszene) – die Kommunikation läuft gruppenabhängig gut. So kommen wir dem Ingenieursalltag einen Schritt näher, in dem Kollegen an verschiedenen Standorten zusammenarbeiten.

Konstruktionsreview mit erster Handskizze

Jetzt wird’s lustig, denn die Aufgabe heißt Montage auf Zeit. Haben wir natürlich beim Entwurf bedacht und gesellen uns in die Werkstatt. Unzählige Versuche, die abzugebenden Montagevideos werden durch Flüche ruiniert, die Spannung ist hoch, wie bei einem Wettkampf. Auch hier der Praxisbezug: Konkurrenz belebt das Geschäft. Trotzdem hilft man sich auch gruppenübergreifend – mit anstachelndem Spott, Werkzeug und fleißigen Händen.

Dann dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Flugtag kommt. Als er endlich da ist, treten die Mannheimer Konstruktionsteams geschlossen auf dem Flugplatz des Weinheimer Modellflugsportvereins an, um die unendlichen Weiten des Himmels zu erobern. Absolut faszinierend daran: Jede Seilwinde bringt die Flieger in die Luft, jede Gruppe ist begeistert von der eigenen Leistung und der der anderen. Weniger gut: Nicht alle Flugzeuge überleben den Test, da Sie schneller ab- als aufsteigen. Auch lustig. Zumindest für die Studenten. Und die Professoren haben ja auch nichts anderes erwartet. Denn runter kommen sie alle…

Die erfolgreichen Konstrukteure der Seilwinden auf dem Flugplatz des Weinheimer Modellflugsportvereins

Was haben wir gelernt? Im Team arbeiten, theoretische Inhalte auf praktische Problemstellungen anwenden, Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und mal bis zum Äußersten gehen. Doch ohne den Spaß wäre all das nicht halb so gut im Gedächtnis geblieben!

Dozentenkonferenz 2015

Über 50 externe Lehrbeauftragte besuchten am 17. September 2015 die Dozentenkonferenz der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim. Die Konferenz gliederte sich in drei Teile: Vormittags konnten die TeilnehmerInnen im Rahmen eines Workshops Einblicke in didaktische Methoden gewinnen. Am Nachmittag führten die Laboringenieure durch die Laborlandschaft der Fakultät Technik. Im Anschluss informierten die Fachverantwortlichen in einer Vortragsreihe zu zentralen und organisatorischen Themen der Lehre an der DHBW Mannheim. Abgeschlossen wurde die Konferenz mit einem gemeinsamen „Get-together“.

Prof. Dr. Christian Bürgy: Wearables – Realität und Science-fiction

Prof. Dr. Christian BürgyWir  sind ganz nah dran an der unwirklichen Wirklichkeit. Kleincomputer sind längst unter der Haut und nun auf dem Weg weite Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens zu gestalten. Christian Bürgy, Professor für Angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim schildert in einem Betrag für den Stifterverband für deutsche Wissenschaft die Möglichkeiten von Wearables.

www.youtube.com/watch?v=rE7cM20Lbvk

 

 

Benjamin Schaal – Entwicklungsingenieur bei Terex Cranes und Dozent an der DHBW

Benjamin Schaal, Dozent an der DHBW Mannheim, stellt in diesem Video seine Arbeit als Entwicklungsingenieur von Kranen bei der Terex Cranes Germany GmbH vor:

www.youtube.com/watch?v=GYgUcem3zho

 

 

Achema: Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Mechatronik zeigen, was sie können

Bereits seit Montag, 15. Juni, präsentieren sich auf der Achema die Studiengänge Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Mechatronik.

Die DHBW nimmt erstmals an der Achema – weltgrößte Ausstellung der Abnehmer von Maschinen und Anlagen – teil. Unter dem Leitthema „Innovation“ sind 3.813 Aussteller auf rund 133.000 m² in Frankfurt am Main versammelt und die DHBW Mannheim ist mit ihrem Stand mittendrin.

In der Halle für Forschung zeigen Prof. Dr. Schael (Studiengangsleiter Maschinenbau), Prof. Dr. Voits (Studiengangsleiter Mechatronik) und Kollegen das Portfolio der DHBW Mannheim. Mit am Stand sind der Wärmeübertrager (Teststand) sowie das Exponat zur „Steuerung & Regelung von Prozessmodellen über Prozessleitsystem & speicherprogrammierbare Steuerung“. Schüler, angehende Masterstudenten, Unternehmensvertreter und potentielle Dozenten belagern den Stand und informieren sich über Studiengänge, Studienaufbau und –inhalt, neue Kontakte werden geknüpft, alte gepflegt. Die Messe endet am Freitag, 19.6.2015.

Prof. Voits mit Exponat zur Steuerung & Regelung von Prozessmodellen

Prof. Voits mit Exponat zur Steuerung & Regelung von Prozessmodellen

Achema 2015

Reges Interesse zeigten die Besucher am Modell zur Steuerung & Regelung von Prozessmodellen

Messestand der DHBW: Vera Hullen (Partnermarketing), Prof. Dr. Schael, Prof. Dr. Voits (v.l.)

Messestand der DHBW

Prof. Dr. Klenk  und Prof. Dr. Schael (v.l.) am Teststand Wärmeübertrager

Prof. Dr. Klenk und Prof. Dr. Schael (v.l.) am Teststand Wärmeübertrager

 

Große Resonanz auf die Betreuerkonferenz der Fakultät Technik

Über 40 Betreuer von Partnerunternehmen der Fakultät Technik nahmen am 11. Juni an der ersten Betreuerkonferenz teil. Die speziell auf die Fachbetreuer ausgerichtete Veranstaltung, hatte zum Ziel, die Teilnehmer umfassend rund um das Duale Studium zu informieren und Hilfestellung bei der Betreuung von Projekt- und Bachelorarbeiten zu geben.

Dekan Prof. Dr. Föhrenbach, Prodekan Prof. Dr. Schulz und Studiengangsleiter Prof. Stanske informierten in der dreistündigen Veranstaltung zu den Themen

  • Besonderheiten des Dualen Studienmodells
  • Betreuung während der Praxisphasen und wissenschaftlicher Arbeiten
  • Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten

Rege Gespräche in den in den Pausen und beim abschließenden Get-together führten zur Klärung von Fragen und zum Austausch von Tipps zwischen den Teilnehmern und den Referenten.

Prof. Dr. Lilit Mkrtchyan veröffentlicht im International Journal of Pressure Vessel Technology

Prof. Dr. Lilit MkrtchyanIn Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus TÜV SÜD ET Energietechnik ist im Mai im ASME-Journal „International Journal of Pressure Vessel Technology“ ein Artikel zur Analyse der Auswirkungen von Imperfektionen und Nichtlinearitäten auf das Versagensverhalten dünnwandiger gerader Rohre mit Hilfe der Finite-Elemente Methode erschienen.

H. Schau, L. Mkrtchyan, M. Geier: The Influence of Imperfections and Nonlinearities on the Failure and B2 Stress Index of Thin-Walled Pipes. J. Pressure Vessel Technol. Volume137, Issue 6, (Paper No: PVT-14-1072) http://pressurevesseltech.asmedigitalcollection.asme.org/article.aspx?articleID=2275112

 

 

PolyU Innovation & Entrepreneurship Global Student Challenge: Geschäftsidee von Studenten der Fakultät Technik schafft es unter die Top 30

Die PolyU Innovation & Entrepreneurship Global Student Challenge bietet Studierenden die Möglichkeit ihre kreativen Ideen in einem umfangreichen Businessplans darzustellen und dient zudem als Plattform für den internationalen akademischen, kulturellen und professionellen Austausch. Die ambitionierten Studenten Patrick Witteck, Marius Müller und Lukas Weber haben es unter die Top30 der weltweit besten Teams geschafft und dürfen sich über eine Einladung der Polytechnic University in Hong Kong freuen. Vor Ort werden sie im Halbfinale Ende Juni versuchen die internationale und hochkarätig besetzte Jury für ihre Geschäftsidee zu begeistern und sich gegen die Mitstreiter namenhafter Universitäten aus Australien, China, Indien, den Niederlanden, USA und Singapur durchzusetzen.

Mit ihrem innovativen Konzept „Live-Along – Modular Living Systems“ kann eine einschränkungs- oder altersgerechte Wohnungsanpassung schnell und kostengünstig ermöglicht werden. Konkret handelt es sich dabei um einen Wohncontainer, bestehend aus barrierefreiem Bad und Schlafzimmer, der als Alternativlösung zum Umbau des Zuhauses dienen soll. Zeitintensive und teure Umbaumaßnahmen oder der Umzug und das Einfinden in eine neue Umgebung sind für ältere und pflegebedürftige Menschen mit erheblichen Problemen verbunden und bleiben ihnen somit erspart.

Die drei DHBW-Studenten befinden sich derzeit in der Praxisphase ihres sechsten Semesters. In wenigen Monaten werden sie ihr Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau abschließen. Und dann? „Die Verwirklichung unserer Idee hängt natürlich von potentiellen Investoren ab. Außerdem sehen wir uns im deutschen Markt mit sehr großen Hürden im Baurecht konfrontiert und daher möchten wir unser Konzept zunächst nicht hauptberuflich weiterverfolgen. Dennoch werden wir weitere Möglichkeiten ausloten und auch ausländische Märkte prüfen. Wir freuen uns schon auf die Erfahrungen und das Feedback aus dem Wettbewerb.“