CURE bei der Formula Student Germany

Vom 6. bis 13. August nahm das CURE-Team der DHBW Mannheim mit seinem elektrischen Rennwagen CM-18e am Konstruktionswettbewerb am Hockenheimring teil.

„Die Formula Student Germany 2018 war für CURE ein besonderes Event; im Prinzip kann man als Mannheimer Team vom Hockenheimring ja fast als ein “Heimspiel” sprechen“, so Julian Rauber vom Team. Ihre Erlebnisse während des einwöchigen Wettbewerbs und die Herausforderungen, denen sich CURE stellen musste, haben die Studierenden in einem persönlichen Nachbericht festgehalten.

Die Formula Student Germany (FSG) ist ein jährlicher Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende ihre selbst konstruierten Rennwagen gegeneinander auf dem Hockenheimring antreten lassen. In den Bereichen Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumente müssen sich die Teams vor einer Jury aus Fachleuten der Industrie und Wirtschaft beweisen.

„Mach MUT für MINT“-Projekt geht an den Start!

Am 13. Juni 2018 hatte das Projekt „Mach MUT für MINT“ am Kurpfalzgymnasium Mannheim Premiere. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

Das von Prof. Kathrin Kölbl, Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Mannheim, initiierte und betreute Projekt soll besonders Mädchen bzw. junge Frauen für die MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern und sie motivieren, ihre Stärken und Talente dort einzubringen. Die besondere Idee des Projekts ist, dass MINT-Studierende direkt in die Schulen gehen, über ihre Erfahrungen im Studienalltag berichten und konkrete Einblicke in das Arbeitsleben geben. Das Projekt wird aus Mitteln vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Im Rahmen der Präsentation am Kurpfalz Gymnasium Mannheim gaben die Referentinnen Gabriela Niggemann (Wirtschaftsingenieurswesen), Franziska Petzold (Mechatronik/Projekt Engineering) sowie Jana Knoll (Studierendenvertretung) Einblicke in das Studium an der DHBW Mannheim und ihren Arbeitsalltag bei den Dualen Partnern. Im anschließenden Praxisteil konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Aufgabe „Kreative Schaltung“ bearbeiten und so ihr technisches Wissen testen.

 

Die DHBW bildet Projektingenieure aus

Neue Ingenieure braucht das Land. Die DHBW bildet sie aus – die Projektingenieure. Und zwar in einem besonders innovativen Studienprofil. Projekt Engineering heißt der interdisziplinäre Studiengang, der Projektmanagement-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz mit den Fächern Elektrotechnik, Maschinenbau und BWL verbindet. Zur Zusatzqualifikation werden u.a. Seminare für Kommunikation und systematisches Führen und Zertifikate in Englisch und Chinesisch angeboten. mehr

Digital Summerschool: Tracking Robot Car

Zehn Schüler und Schülerinnen bauten am 26. und 27. Juli ein Tracking Robot Car. Unter der Anleitung von Laboringenieur Anselmo Quijada-Gómez bauten, löteten und konstruierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zwei Tage lang. Am Ende wurde das Tracking Robot Car auf der selbst entworfenen Strecke ins Rennen geschickt.

 

TIGERs Mannheim erfolgreich auf der RoboCup-Weltmeisterschaft

Kickende Roboter der DHBW Mannheim erobern das Siegertreppchen und Weltranglisteplatz 3. Nach mehreren erfolgreichen Matches erreichten sie im Konkurrenzkampf mit 17 internationalen Teams in der Small Size League einen hervorragenden dritten Platz und haben sich auf der Weltrangliste von Platz sieben in 2017 auf Platz drei vorgearbeitet. mehr

Dozentenkonferenz 2017

Am 28.09.17 besuchten über 40 Teilnehmer die Dozentenkonferenz der Fakultät Technik an der DHBW Mannheim. Die Themen des Workshops, der am Vormittag stattfand, waren der Einblick und der Austausch in dem Bereich der Didaktik. Am Nachmittag konnten die Labore der DHBW unter der Führung der Laboringenieure besucht werden. In dem anschließenden Vortrag der Fachverantwortlichen wurden die Teilnehmer über Herausforderungen, wie beispielsweise die Industrie 4.0 in der dualen Lehre, und organisatorische Themen der Lehre informiert. Ihren Abschluss fand die diesjährige Dozentenkonferenz in einem gemeinsamen “Get-together”.

Elektromobilität … es tut sich was – DHBW Mannheim als Motor einer zukunftsweisenden Technologie

„Mercedes steigt bei DTM aus…. und bei der Formular E ein“. Eine Schlagzeile, die zunächst vielleicht nur bei den autorennsportbegeisterten Fans für große Aufregung sorgt, aber dennoch auch deutliches Zeichen einer sich wandelnden Branche und Gesellschaft ist. England und Frankreich bereiten Gesetze zum Verbot von Verbrennungsmotoren auf den Straßen vor. Langfristig soll der Straßenverkehr unabhängig von der Ressource Öl werden. Um weiterhin technischer Marktführer zu bleiben, ist für die Automobilbranche die Entwicklung von effizienten alternativen Antriebsformen eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Die großen Automobilhersteller erhöhen unbemerkt oder lautstark ihre Entwicklungskompetenzen im Bereich Elektromobilität. Die Zukunft hat längst begonnen!

Forschung, Technologietransfer und Nachwuchssicherung in den Feldern Elektroantrieb, Batterietechnologie, Steuerungstechnik, Infrastruktur und Mobilitätskonzepte sind Kernthemen der Unternehmen zur Bewältigung der Elektromobilitäts-Wende.

Themen, die auch an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim bereits eine zentrale Rolle spielen und schon längst Bestandteil der Studien- und Ausbildungspläne des praxisnahen dualen Studiums sind. Technologietransfer, Netzwerke, Forschungskooperationen sowie eine umfangreiche Labor- und Forschungsinfrastruktur ergänzen das umfassende Angebot der DHBW Mannheim als Ausbildungs- und Forschungspartner der Wirtschaft zur Elektromobilität.

Formula Student Electric

Eindrucksvolles Beispiel aus der Lehre, wie man innovative Technologien, Forschergeist und Elektromobilität zusammenbringen kann, ist das interdisziplinäre Studienprojekt CURE (Cooperative University Racecar Engineering). Entstanden aus einer Machbarkeitsstudie des Studiengangs Projekt Engineering, besteht das studentische CURE-Team heute aus 60 Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen vom Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik bis hin zu BWL, Digitale Medien und Wirtschaftsinformatik. Unter dem Motto „Zeit, die Träume aus der Schublade zu nehmen“ arbeiteten sie in den letzten Monaten intensiv an dem Ziel, sich in diesem Jahr für die Formula Student Electric zu qualifizieren und mit einem selbst konstruierten E-Rennwagen an den Start zu gehen. Zur Qualifizierung reicht aber nicht nur ein schnittiger Rennwagen und die Performance, sondern auch Konstruktion, Technik und Finanzplanung müssen stimmen. Doch das Etappenziel ist geschafft! Erst vor wenigen Tagen kam das Team reich an Erfahrung und angespornt für weitere Rennen von der Formula Electric Italy zurück. Ernst Hirzel, der seit Jahren als Dozent das CURE-Projekt begleitet, betont ausdrücklich: „Die Formula Electric Italy hat nicht nur eindrucksvoll gezeigt, zu welchen Höchstleistungen studentische Teams unterschiedlicher Nationen fähig sind, sondern auch wie attraktiv der Elektroantrieb ist und in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Alle Teams – CURE eingeschlossen – leisten hier Schrittmacherdienste für die Mobilität der Zukunft, die leiser aber dafür effizienter sein wird.“

Studienangebote zur Elektromobilität

CURE ist jedoch längst nicht der einzige Berührungspunkt zu den neuen Technologien an der Dualen Hochschule. Eine ganze Studienrichtung Elektromobilität im Studiengang Mechatronik ist darauf ausgerichtet Ingenieure auszubilden, die zukünftig Mobilität emissionsfrei entwickeln können. Auf Basis der Inhalte aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnik werden Nachwuchskräfte ausgebildet, die mit den Zukunftstechnologien alternativer Antriebe vertraut sind, veränderte Anforderungen erkennen, bewerten und in technische Prozesse umsetzen können. Die „Elektromobilisten“ können interdisziplinär denken und haben ein Verständnis zur Weiterentwicklungen von Schlüsseltechnologien und Innovationen. Im Vordergrund der Studienrichtung Elektromobilität stehen die Entwicklung von Komponenten und deren Integration zu Sub- und Gesamtsystemen von elektrischen Antrieben sowie die Versorgung mit Energie. Zahlreiche Studienprojekte, wie z.B. die Umstellung eines Quads vom herkömmlichen Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb, und Bachelor-Arbeiten in allen technischen Studienrichtungen beschäftigen sich außerdem schon heute mit sehr praxisorientierten Fragestellungen zu Speicher- und Antriebstechnologien.

Technologietransfer und Forschung

Darüber hinaus ist die DHBW Mannheim im Rahmen ihrer kooperativen Forschung auf den Gebieten Mobilität und Energieerzeugung aktiv. Das seit Jahren etablierte Kompetenzzentrum Nachhaltige Energiesysteme fügt das Thema Elektromobilität in den erforderlichen Gesamtzusammenhang von Energieerzeugung, Speicherung, Energiemanagement, Leittechnik und Energietransformation ein.

Das Forschungscluster Elektrochemie (ELCH) beschäftigt sich an der DHBW Mannheim mit Energiewandlungs- und -speicherprozessen in Batterien und Brennstoffzellen. Schwerpunkt der Forschung in Bezug zur Nachhaltigen Mobilität ist die technische Optimierung von Polymermembran-Brennstoffzellen. Dies schließt auch Untersuchungen zur Wasserstoffinfrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge (z.B. Wasserstoffrecycling, Power-to-Gas, Home Fueling) sowie Messung und Simulation des Alterungsverhaltens von Lithium-Ionen Batterien mit ein. Ergänzt um das Verbundprojekt MemPHys sowie einer umfangreichen Infrastruktur zur Messung und Analyse von Brennstoffzellen bietet die DHBW Mannheim in diesem Bereich ein umfangreiches Portfolio als Forschungs-, Schulungs- und Ausbildungspartner.

Prof. Dr. Föhrenbach (Dekan DHBW Mannheim): „Die Elektromobilität als Kernelement der Energiewende ist so unausweichlich wie komplex. Wir sind überzeugt, dass die deutschen Automobilhersteller und Zulieferfirmen dies erkannt haben. Die DHBW Mannheim leistet hier mit motivierten Studierenden wie im Projekt CURE, modernen Studienangeboten sowie zukunftsweisenden Forschungsprojekten ihren Beitrag, um gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen diese Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen.“

CURE – Formula Student Italy

Ende Juli nahm CURE zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an einem offiziellen Formula Student Event teil.  CURE Mannheim belegte in der Klasse 1E den letzten Platz. Jedoch haben sie jede Menge Erfahrungen mitgenommen.  Im Aftermovie werden ihre Eindrücke zusammengefasst.

TIGERs Mannheim beim RoboCup 2017 in Japan

Roboterfußballmannschaft nach wie vor weltweit unter den Top 8

Eines der nachhaltigsten Studienprojekte an der der DHBW Mannheim ist die Roboterfußballmannschaft TIGERs. Seit 2009 entwickeln die IT-Studierenden ihre eigenen Roboter und programmieren die zentrale Java-Software zur Steuerung der Spielverläufe durch eine Künstliche Intelligenz. Seit sechs Jahren nimmt das Team regelmäßig an den RoboCup Weltmeisterschaften teil und startet in der sog. Small Size League (SSL). Dabei spielen jeweils zwei Mannschaften aus kleinen, zylindrischen Robotern autonom gegeneinander, d.h. die Spiele verlaufen mit Ausnahme des Schiedsrichters ohne menschlichen Eingriff. mehr

Digital Summerschool – Roboter selbst bauen

Roboter selbst bauen und programmieren mit folgenden Zutaten: Laptop, Elektromotor, Karton und ein Arduino Mikrocontroller. Diplom-Ingenieur Anselmo Quijada-Gómez und Prof. Dr. Volker Schulz aus der Studienrichtung Maschinenbau leiteten die 17 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahre in zwei Gruppen an. Jeder Arbeitsplatz war zudem ausgestattet mit einem Notebook zur Konfiguration der technologischen Komponenten, die im Anschluss in der Hardware angewendet wurden.

Die Veranstaltung, die im Rahmen der Digital Summerschool am 27. und 28. Juli an der DHBW Mannheim stattfand, wurde unterstützt vom Dualen Innovationszentrum e.V.. Der Verein unterstützt u.a. Nachwuchsprojekte im wissenschaftlichen Bereich. mehr