Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen

Während des Wintersemesters 2017/18 fand an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul in Kooperation mit der DHBW Mannheim die Vorlesung „Konstruktionslehre“ statt. Diese wurde von Herr Prof. Dr. Hulusi Bozkurt, dem Studiengangsleiter Maschinenbau der DHBW Mannheim,  geleitet. Am 30.11.2017 hielt Herr Prof. Dr. Bozkurt einen Vortrag in Istanbul an der Türkisch-Deutschen Universität, um das gemeinsame Lehrprojekt vorzustellen.

In seinem Vortrag „Konstruktionsentwurf 4.0: Schaffen von realitätsnahen Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen“ am 30.11.2017 ging Herr Prof. Dr. Bozkurt auf das besondere didaktische Konzept und die Umsetzung der Veranstaltung „Konstruktionslehre“ als Blended-Learning-Konzept ein. Entgegen der klassischen Lehransätze wurde den Studierenden im Rahmen der Blockveranstaltung „Konstruktionslehre“ die Möglichkeit zur eigenständigen Umsetzung einer Entwicklungsaufgabe und somit das Lernen in realen Entwicklungssituationen ermöglicht. Jedes Team erhielt den Auftrag, eine “Mini-Paketdrohne” zum Transport von Zündholzschachteln zu entwickeln und mittels 3D-Druck zu fertigen. Bei der Umsetzung des Konstruktionsentwurfes konnten sich die Studierenden somit selbstständig unter anderem Kenntnisse der Produktentwicklung und der additiven Fertigung aneignen.

Das gemeinsame Lehrprojekt ist durch die Initiative von Herrn Prof.-Dr.-Ing. Izzet Furgac (Koordinator des deutschen Konsortiums der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul) und Herrn Assist. Prof. Dr. Mete Budakli (Lehrkraft Abteilung Maschinenbau, TDU) ins Leben gerufen worden. Durchgeführt wurde dieses unter der Leitung von Herr Prof. Dr. Bozkurt in Koordination mit Herrn Assist. Prof. Dr. Budakli und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität in Istanbul.

Für das kommende Wintersemester ist geplant das Projekt an der Technisch-Deutschen Universität, DHBW Mannheim (Prof. Dr. Hulusi Bozkurt & Prof. Dr. Markus Voß) und Friedrichshafen (Prof. Dr. Thorsten Sauer) international umzusetzen. In räumlich verteilten Teams sollen die Studierende eine Entwicklungsaufgabe unter der Nutzung der Lernplattform Moodle, Social-Media (beispielsweise Skype) und verschiedenen Medien gemeinsam lösen. Der erarbeitete Konstruktionsentwurf soll anschließend gebaut und in einem Wettbewerb getestet werden.

„Meet & Code“ im Technomuseum

Das Robocup-Team TIGERs Mannheim war am 22. Oktober präsent auf der Messe „Meet & Code“ im Technomuseum in Mannheim.

„Meet & Code“ ist eine Initiative, deren Ziel es ist, schon Kinder und Jugendliche an die Informatik heranzuführen und sie für Programmieren zu begeistern. Bei der Vielfältigkeit der Events sind den Veranstaltern keine Grenzen gesetzt: Von Programmier- und Robotikkursen, bis zu Wettbewerben oder Hackathons. Interessierte Veranstalter konnten sich mit passenden Events bewerben und von den Initiatoren eine finanzielle Förderung in Höhe von 500 EUR erhalten. Die Events der „Meet & Code “ Initiative fanden im Rahmen der EU Code Week vom 07.-22.10. statt. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von SAP und der gemeinnützigen GmbH  „Haus des Stiftens“. Gerade in den Zeiten der Digitalisierung werden Programmier-Kenntnisse und ein versierter Umgang mit Daten und Algorithmen immer wichtiger. Kinder früh an diese Thematik heranzuführen und eine Offenheit für technische Themen zu schaffen sind Gründe für die Initiative „Meet & Code“.

Eine der zahlreichen Events war die Messe am 22.10. im Technomuseum in Mannheim. Veranstalter, wie beispielsweise das Zentralinstitut für seelische Gesundheit, das Museum selbst, die Abendakademie und viele mehr haben sich beteiligt und spannende Aktionen für die jungen Messebesucher organisiert. Die Begeisterung der Teilnehmer konnte auch Jonas Herzog, ein Teammitglied der TIGERs, aus erster Hand mitbekommen: „Überraschend viele Technikinteressierte Leute mit und auch ohne Vorwissen ließen sich begeistern.“

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