Auszeichnungen für die TIGERs Mannheim

von Rebekka Litzelmann

 

Trotz der Hardewareprobleme, mit denen unsere TIGERs dieses Jahr zu kämpfen hatten, belegten sie beim diesjährigen RoboCup den vierten Platz. Im Halbfinale scheiterten sie trotz einiger guten Torchancen leider an MRL aus dem Iran. Grund dafür waren vor allem Komplikationen mit den Rädern der Roboter, die zum Teil gebrochen oder sogar geschmolzen sind.

Dennoch können sie stolz auf sich sein, nicht nur den Excellence Award zum zweiten Jahr in Folge mit nach Mannheim bringen zu können, sondern auch den BEST ETDP Award und den Open Source/Hardware Award zum sechsten Jahr in Folge. Zudem belegten sie den ersten Platz in der Technischen Challenge.

Maschinenforum: „Management knapper Ressourcen“

Die jährliche Tagung MASCHINENFORUM in Hamm war auch in diesem Jahr mit über 100 Teilnehmern aus der Industrie gut besucht. Prof. Brumby, Studiengangsleiter Service Engineering der DHBW Mannheim, eröffnete die Tagung am 09. Mai mit seinem Vortrag zum Anlagenmanagement der Zukunft, im dem er u.a. einen Einblick in die Anforderungen zukünftiger Instandhaltungs- und Service-Ingenieure gab. Anschließend führte er als Moderator durch den weiteren Tag mit Vorträgen zur Ersatzteilverfügbarkeit, Fachkräftemangel & -sicherung und zur Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Maschine in der Instandhaltung. Die Agenda dieser Tagung finden Sie hier.

DHBW Betreuerkonferenz am 14.05.2019

Mehr als 50 betriebliche Betreuer und Betreuerinnen besuchten die DHBW Betreuerkonferenz im Audimax, um mehr über das Duale Studium zu erfahren. Über 50 weitere verfolgten diese Veranstaltung über den erstmalig eingerichteten Livestream. Als Referenten traten neben Prof. Dr. Föhrenbach auch Prof. Dr. Mühlhan und Prof. Stanske auf.
Neben einem kurzen Überblick über den Aufbau des Dualen Studiums wurde die Frage beantwortet, was dieses Studienmodell für die Dualen Partner genau bedeutet. Anschließend wurden die Einsatzmöglichkeiten und die Betreuung der Studierenden im Betrieb diskutiert. Es wurde festgestellt, dass die Ergebnisse der Studierenden auch für die Firma nützlich sind und so beide Seiten durch eine gute Betreuung Vorteile erlangen. Des Weiteren war die mündliche Praxisprüfung im Anschluss an das vierte Semester ein wichtiger Bestandteil der Konferenz. Zusätzlich wurde das Thema der Vertraulichkeit und der Geheimhaltung behandelt. Darüber hinaus wurde Antwort gegeben auf die Frage nach der Wissenschaftlichkeit in Studien-, Projekt- und Bachelorarbeiten. Den Kern der Veranstaltung stellte die Betreuung dieser Arbeiten dar. Sowohl die Rolle des Betreuers und der Betreuerinnen als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen als auch die Definition und Grenzen der Betreuung wurden aufgezeigt und anhand von Beispielen veranschaulicht. Zum Abschluss wurde die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten betrachtet und wichtige Kriterien definiert.
Eine Besonderheit stellte in diesem Jahr die Liveübertragung der Konferenz dar. Deutschlandweit konnten auf diese Weise über 50 weitere betriebliche Betreuer und Betreuerinnen die Konferenz mitverfolgen.

Prof. Dr. Föhrenbach

Prof. Dr. Mühlhan

Prof. Stanske

Matthias Werle und Adrian Yass

TIGERs Mannheim erfolgreich beim RoboCup Testturnier in Twente

 

Am vergangenen Wochenende waren die TIGERs Mannheim und ER-Force (Robotics Erlangen e.V.) zu Gast beim RoboTeam Twente. Alle drei Teams spielen mit kleinen zylindrischen Robotern in der Small-Size-League (SSL) des RoboCup Soccer.

Nach der Anreise am Donnerstag wurde am Freitag das Spielfeld und das Kamerasystem über dem Spielfeld aufgebaut. In dem freundschaftlichen Testturnier am Samstag ging es hauptsächlich darum, in echten Spielsituationen die zum Teil neue oder verbesserte Hard- und Software zu testen, um für die RoboCup Weltmeisterschaft im Juli perfekt vorbereitet zu sein.

Die TIGERs Mannheim hatten die Möglichkeit bei den Spielen in Twente den Prototypen der neuen Robotergeneration testen, mit welchem sie an der Weltmeisterschaft teilnehmen werden. Die nächsten Wochen wird das Team intensiv nutzen, um die neuen Roboter fertigzustellen und weitere Verbesserungen an der Software zu implementieren. Die Platzierung letzten Jahres auf Platz 3 der Weltrangliste motiviert die TIGERs für den RoboCup 2019 in Sydney. Das Testturnier in Twente war für alle Teams ein voller Erfolg.

Turnierergebnisse:

TIGERs Mannheim vs ER-Force                                  2:0
RoboTeam Twente vs TIGERs Mannheim                   0:10
RoboTeam Twente vs ER-Force                                  nicht stattgefunden
Finale: TIGERs Mannheim vs ER-Force                      0:0 n.V.

Nach einem „Unentschieden“ im Finale wurden die TIGERs Mannheim zum Sieger des Turniers erklärt.

Mehr über die TIGERs Mannheim oder den RoboCup finden Sie hier.

Ingenieurtag 2019 in der Metropolregion Rhein-Neckar

Zum ersten Mal veranstalten der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) einen Ingenieurtag unter dem Titel „Smart Production – Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar“ an der DHBW Mannheim. Am 11. Mai um 10 Uhr stehen die Digitalisierung und die daraus entstehenden neuen Anforderungen an die Ingenieure, Produktionsstrukturen und den Lebens- und Arbeitsraum von morgen im Mittelpunkt. Hierbei soll ein fachlicher Austausch zwischen den regionalen Akteuren der Region ermöglicht werden. Doch auch für Technikinteressierte jedes Alters bietet das Aktionsprogramm spannende Vorträge und Workshops.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Fluid flow in porous media“ – Short Course in Toronto

Der einwöchige short course in Toronto ging viel zu schnell zu Ende.

Am Donnerstag stand ein Besuch des Ontario Science Centre auf dem Programm. Auf sechs Level verteilt findet sich hier eine überwältigende Menge an Informationen, die sehr anschaulich und interessant dargeboten werden. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Mensch, Natur und Raumfahrt.

Der Freitag begann mit einer Präsentation von Chung Lee, einem Doktoranden der U of T, zum Thema „Electrolyzers“ (siehe Bild). In einem Elektrolyseur wird mit Hilfe von elektrischem Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Von den technischen Herausforderungen, die sich dabei ergeben, berichtete Chung sehr anschaulich. Nach einer Kaffeepause hatten die DHBW Studierenden Gelegenheit die Ergebnisse, die über die Woche erarbeitet wurden, vor Masterstudierenden und Doktoranden der U of T zu präsentieren.

Nach so vielen Fachthemen war ein Besuch auf Toronto Island – bei bestem Frühlingswetter – ein angemessener Abschluss der Woche. Von Toronto Island hatten wir nochmal einen fantastischen Blick auf die Skyline Torontos.

Alle Studierenden konnten viele Impressionen und großartige Erfahrungen aus der Woche mitnehmen, nicht zuletzt wegen der guten Organisation. An dieser Stelle: Vielen Dank an alle Beteiligten, für diese eindrucksvollen sechs Tage.

Girls‘ Day am 28. März 2019

Auch in diesem Jahr findet wieder der Girls‘ Day, ein Mädchen-Zukunftstag, in den Räumen der Außenstelle Eppelheim statt. Hier haben Schülerinnen der Klassenstufe 10 bis 12 die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Informationen über ein technisch duales MINT-Studium zu sammeln. Durch unterschiedliche Versuche und Vorführungen wird den Schülerinnen der Ingenieursberuf nähergebracht. Das Angebot am 28. März beginnt um 10 Uhr, beinhaltet ein Mittagessen in der Mensa, und endet gegen 15 Uhr. Die Anmeldung findet online statt.

CURE lädt ein zum Roll-Out ihres elektronischen Rennwagens CM-18e

Am 15.06.2018 präsentiert CURE, das Formula Student Team der DHBW Mannheim, den CM-18e, ihren neuen elektrischen Rennwagen. Mit diesem wird das Team 2018 an der Formula Student in Italien und Österreich teilnehmen.

Zu der feierlichen Enthüllung des Rennwagens lädt das CURE-Team am 15.06.2018 ab 15 Uhr in das Audimax der DHBW Mannheim ein. Im Anschluss wird ein Einblick in die Konstruktion und Fertigung gewährt und es besteht die Möglichkeit das Team kennenzulernen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Um hierfür die Planung etwas zu erleichtern, bittet das Team um eine formlose Anmeldung unter contact@curemannheim.de (Bitte mit Angabe der Personenzahl).

GirlsDay: Der Mädchen-Zukunftstag

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg öffnete neugierigen, jungen Mädchen am 26. April zum dritten Mal in Folge die Türen, um technische Studiengänge hautnah erleben zu können. Diese Veranstaltung auf dem Campus Eppelheim wurde von dem Gleichstellungsteam der DHBW Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Lilit Mkrtchyan mit dem Ziel des Schülerinnenrecruitings für MINT Studiengänge organisiert.

Die Workshops unter den Themen „Plexiglas – Laser: Wie kann ich ein Teil in Plexiglas herstellen?“ und „Versuche mit Industrierobotern: Wie steuere ich einen Roboter?“ weckten in den jungen Mädchen großes Interesse. Auch die vorhergehende Campuserkundung und die Schnuppervorlesung im Bereich der Mechatronik hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Vorträgen der Dozenten präsentierte sich auch die Studierendenschaft mit ihrem Projekt „CURE“. Die anschließende Mittagspause wurde gemeinsam mit Studentinnen und Studenten in der Mensa verbracht und keine Möglichkeit ausgelassen, Fragen bezüglich des Technikstudiums und des Studienalltags an der DHBW zu stellen. Es folgte auch die Gelegenheit die Professorinnen in den Vorträgen  „Das Verhalten realer Stoffe – Warum wird Cola kalt?“ von Frau Prof. A. Dunz, „Erneuerbare Energien“ von Frau Schorer und „Über Konstruktion und virtuelle Produktentwicklung“ von Frau Prof. Dr. L. Mkrtchyan näher kennenzulernen.

Hannover Messe – die weltweit größte Industriemesse

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg präsentiert sich und ihre aktuellen Projekte auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April. Am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg werden fortschrittliche Projekte aus den Bereichen Automotive, Mobilität und künstliche Intelligenz vorgestellt. Die Konzepte zeigen die Praxisnähe und Industrieorientierung des dualen Studiums auf. Gleich mit zwei Forschungsschwerpunkten präsentiert sich die DHBW in diesem Jahr: Automotive und Mobilität.

Als aktuelles Studienprojekt wird der Aufbau eines Motors mit elektromagnetischem Ventiltrieb vorgeführt, welcher ohne Nockenwellen auskommt. Über Elektromagnete und Kipphebel wird das Ein- und Auslassventil kontrolliert. Somit können durch die vollvariable Ansteuerung des Ventilbetriebes bessere Wirkungsgrade im Teillastbetrieb erreicht werden.

Die Mikrowellenzündung dient als Vorzeigeprojekt der Transferforschung für ein innovatives Zündsystem für Verbrennungsmotoren. Der Innovationscampus Empfingen ermöglicht der DHBW die Nutzung modernster Forschungseinrichtungen. So kann durch die dort angesiedelte MWI AG als Forschungspartner diese Mikrowellenzündung das erste Mal weltweit einen Versuchsmotor auf dem Prüfstand betreiben. Dieser wird erstmals auf der Hannover Messe präsentiert.

Die Studienakademie Mosbach stellt als Projekt der schwarmbasierten künstlichen Intelligenz die Kilobots vor. Diese können durch Infrarotsensoren miteinander kommunizieren,, wobei jeder Kilobot für sich nur die jeweils nächsten Kilobots wahrnimmt. Auf diese Weise werden unter anderem die Abstände zueinander eingeschätzt. Drehen und Bewegen können diese sich über Vibratoren. Ziel ist es kostensparend Schwärme von 10 bis 1000 Einheiten aufzubauen, um neue Algorithmen zur Kommunikation und Organisation der Schwärme zu entwickeln. So sollen zukünftig intelligente Verkehrssysteme basierend auf Schwarmintelligenz erforscht werden. Schon heute dient die Simulation von Schwarmverhalten zur Stauvermeidung oder Emissionsreduzierung durch intelligente Verkehrsflüsse.